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Die Schutzwaldpflege Thunersee ist abgeschlossen

Das umfangeiche Naturgefahrenprojekt zwischen Oberhofen und der Beatenbucht ist abgeschlossen: 136 Hektaren Wald wurden gepflegt. Dies zum Schutz der Siedlungen und der Kantonsstrasse.

Kaum sichtbare Veränderung. Der Niederwaldgürtel oberhalb der Kantonsstrasse kurz nach Gunten wird von den Projektverantwortlichen des Forstbetriebs Sigriswil Hans Stauffer (links) und Anton Wyss begutachtet.
Kaum sichtbare Veränderung. Der Niederwaldgürtel oberhalb der Kantonsstrasse kurz nach Gunten wird von den Projektverantwortlichen des Forstbetriebs Sigriswil Hans Stauffer (links) und Anton Wyss begutachtet.
Heinz Schürch

Zwischen Oberhofen und der Beatenbucht sind viele Siedlungsteile und die Kantonsstrasse durch Naturereignisse, besonders durch Steinschlag gefährdet. Deshalb wurden während sechs Jahren gefährliche Bäume ausgeholzt ? daraus entstand im Bereich der Kantonsstrasse ein Niederwald. Die Wälder, die eine grössere Distanz zur Strasse aufweisen, wurden durchforstet, und es wurden Lücken für die Verjüngung geschaffen, um die Gefahren zu minimieren. «Kein einfaches Projekt, denn Herausforderungen wie die Sicherheit der Forstarbeiter bei der Fällung von grossen Buchen im sehr steilen Gelände sind besonders anspruchsvoll. Auch Strassen- und Wanderwegbenützer, die nicht bereit waren, die Anweisungen der Sicherungsleute zu akzeptieren, machten es uns nicht immer einfach», bilanziert Hans Stauffer, Betriebsleiter des zuständigen Forstbetriebs Sigriswil.

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