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Die WIA bleibt in der Kritik

Dass für die Bewohner des Falken noch immer keine Lösung auf dem Tisch liegt, sorgte im Stadtrat für rote Köpfe.

Das ist künftig einer der beiden Hauptstandorte der Wohnen im Alter AG:  Das Martinzentrum mit heute 104 Bewohnern soll in absehbarer Zeit ausgebaut werden.
Das ist künftig einer der beiden Hauptstandorte der Wohnen im Alter AG: Das Martinzentrum mit heute 104 Bewohnern soll in absehbarer Zeit ausgebaut werden.
Patric Spahni
Bleibt auch: Das Altersheim Sonnmatt ist mit 128 Bewohnern  das grösste Heim der  WIA.
Bleibt auch: Das Altersheim Sonnmatt ist mit 128 Bewohnern das grösste Heim der WIA.
Patric Spahni
Wurde verkauft: Der Falken im Thuner Bälliz geht Mai 2014 an die AEK Bank 1826, das Seniorenheim wird geschlossen.
Wurde verkauft: Der Falken im Thuner Bälliz geht Mai 2014 an die AEK Bank 1826, das Seniorenheim wird geschlossen.
Patric Spahni
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Die SVP-Fraktion hoffte, mit ihrer Interpellation zur «Strategie 2012+» der WIA Wohnen im Alter AG Antworten darauf zu erhalten, wie es mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Falken ab 2014 weitergehen wird. «Die SVP ist mit der Beantwortung nicht zufrieden», stellte Stadtrat Reto Schertenleib fest – und fand offene Ohren bei vielen Stadtparlamentariern. Die Tatsache, dass die Stadt mit einem Vertreter im Stiftungsrat präsent sei, legitimiere es durchaus, dass vonseiten des Gemeinderats eine aktivere Rolle übernommen würde, monierten etliche Stadträte.

Baustellen sind zu beheben

Dennoch mahnte SP-Vertreter Piero Catani: «Der Stadtrat ist nicht ganz unschuldig an der heutigen Situation: 2006 hat er der vollständigen Privatisierung der städtischen Altersheime zugestimmt.» Und Heidi Anderes (EVP, FdM) stellte klar, dass sie, die bis vor wenigen Tagen über zehn Jahre bei der WIA auch in der Geschäftsleitung gearbeitet habe, beim neuen Leitungsteam grossen Willen zur positiven Veränderung festgestellt habe.

Und auch Gemeinderat Peter Siegenthaler mahnte zur Ruhe und warb für Vertrauen. «Ich habe deutliche Signale erhalten, dass eine definitive Lösung für die 28 Falken-Bewohnerinnen und -Bewohner in Sicht ist – ohne provisorischen Pavillon oder den Hohmadpark.»

TT/heh

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