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Die Wiler-Brücke ist wohl nicht mehr zu retten

Im Gegensatz zur kantonalen Denkmalpflege finden die Behörden von Därstetten und Oberwil nicht, dass die Wiler-Brücke saniert werden sollte. So scheint der Abbruch der nun Tatsache zu werden. Oder doch nicht?

Die Wiler-Brücke bei Därstetten ist in einem desolaten Zustand. Die Denkmalpflege wollte das wohl aus dem frühen 18.Jahrhundert stammende Bauwerk sanieren und von der Simme an den Morgetenbach in Oberwil versetzen. Doch dies klappt nicht.
Die Wiler-Brücke bei Därstetten ist in einem desolaten Zustand. Die Denkmalpflege wollte das wohl aus dem frühen 18.Jahrhundert stammende Bauwerk sanieren und von der Simme an den Morgetenbach in Oberwil versetzen. Doch dies klappt nicht.
Peter Rothacher

Für gut 300'000 Franken wollte die kantonale Denkmalpflege die aus dem frühen 18. Jahrhundert stammende Wiler-Brücke sanieren und von der Simme bei Därstetten an den Morgetenbach in Oberwil zügeln. Die Kosten hätten grösstenteils über den Lotteriefonds finanziert werden sollen.

«Aufgrund der ablehnenden Haltung des Gemeinderates wird das Vorhaben nicht zustande kommen», vermeldeten nun die Oberwiler Behörden in ihrem Infoblatt der Bevölkerung. Der Rat hätte dem Anliegen höchstens zugestimmt, wenn für die Gemeinde keine Kosten angefallen wären, erklärte dazu Gemeindepräsident Andi Gafner auf Anfrage. «Wir wollten aber selbst den kleinen Unterhalt – wie er im letzten Vertragsentwurf noch vorgesehen war – nicht übernehmen. Und ganz grundsätzlich hätte es unsere Bevölkerung kaum verstanden, wenn die grosse Brücke in das enge Loch beim Morgetenbach gepfercht worden wäre.» Zudem habe man den Zeitplan des von der Weg- und Brückenbaugenossenschaft Weissenburgbad-Leiternweide geplanten Bäderwegs nicht gefährden wollen.

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