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Drei Einsprachen gegen verlängerte Baubewilligung

Die Losinger Marazzi AG möchte die Baubewilligung für das geplante Hotel am Thuner Lachenkanal verlängern lassen. Beim Regierungsstatthalter gingen jetzt gegen das Gesuch drei Einsprachen ein.

Das Hotel am Lachenkanal: So, wie auf dieser Visualisierung, könnte das Gebäude dereinst aussehen.
Das Hotel am Lachenkanal: So, wie auf dieser Visualisierung, könnte das Gebäude dereinst aussehen.
zvg

Kommt das Hotel am Lachenkanal in Thun, oder kommt es nicht? Eine Antwort auf diese Frage wird wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen, da sich die Suche nach Betreibern und Investoren schwierig gestaltet. Seit 2010 liegt eine Baubewilligung vor – diese soll nun verlängert werden, wenn es nach dem Willen der Totalunternehmerin Losinger Marazzi AG geht.

Sie reichte im Herbst ein entsprechendes Gesuch ein. Mittlerweile ist die Einsprachefrist abgelaufen. Laut dem stellvertretenden Thuner Regierungsstatthalter Stephan Zingg wurden gegen das Gesuch drei Einsprachen eingereicht – eine davon verbunden mit einer Rechtsverwahrung. Zum Inhalt der Einsprachen will sich Zingg nicht im Detail äussern. Nur so viel: «Es handelt sich eigentlich um grundsätzliche Punkte, die nicht uns als Baubewilligungsbehörde angehen, sondern die Stadt.»

Wird Vertrag verlängert?

Zur Erinnerung: Die Stadt Thun hat das Grundstück für Losinger Marazzi reserviert. Eine Reservationsgebühr muss die Totalunternehmerin nur zahlen, wenn das Projekt nicht umgesetzt wird. Die Stadt hat den Vertrag so abgeschlossen, da sie daran interessiert ist, dass das Viersternhotel gebaut wird. Der Vertrag ist allerdings im September abgelaufen. «Eine gültige Baubewilligung ist Voraussetzung für eine allfällige Verlängerung des Kaufrechtsvertrags», erklärte der zuständige Gemeinderat Roman Gimmel (SVP) Ende Oktober gegenüber dieser Zeitung.

Nächster Termin im Januar?

Laut Stephan Zingg vom Regierungsstatthalteramt werden die drei Einsprachen nun an die Stadt und die Gesuchstellerin zur Stellungnahme weitergeleitet. «Voraussichtlich Mitte oder Ende Januar werden wir über die weiteren Schritte entscheiden», führte der stellvertretende Regierungsstatthalter aus.

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