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FC Thun zahlt 15 Rappen pro Zuschauer für Sicherheit

16'000 Franken zahlt der FC Thun freiwillig an die Sicherheitskosten rund um die Super-League-Spiele. Für die Saison 2011/12 wird neu verhandelt. Und: Gemeinderat Peter Siegenthaler wird auf Kantonsebene aktiv.

Die Polizei im Einsatz vor dem Fussball. Hier eine Szene vom Spiel FC Thun gegen den FC Basel im August: Die Kantonspolizei begleitet Basler Fans beim Marsch vom Bahnhof ins Stadion Lachen.
Die Polizei im Einsatz vor dem Fussball. Hier eine Szene vom Spiel FC Thun gegen den FC Basel im August: Die Kantonspolizei begleitet Basler Fans beim Marsch vom Bahnhof ins Stadion Lachen.
Patric Spahni

Jetzt ist klar, mit welchem Betrag sich der FC Thun an den Sicherheitskosten beteiligt, die während den Super-League-Spielen ausserhalb des Stadions Lachen entstehen: «Wir haben uns auf 15 Rappen pro Heimspiel-Zuschauer geeinigt», erklärte der für die Sicherheit zuständige Thuner Gemeinderat Peter Siegenthaler (SP) gestern gegenüber dieser Zeitung. Dies ergibt beim derzeitigen Zuschauerschnitt rund 16'000 Franken – ein Betrag, der eher noch ein wenig sinken dürfte. Die Vereinbarung gilt für die laufende Spielzeit. «Noch in diesem Jahr werden wir uns mit dem FC Thun zusammensetzen, um die Situation für die nächste Saison im neuen Stadion zu besprechen», führte Siegenthaler aus. Er verhehlt nicht, dass der Betrag für die laufende Saison «weit von dem entfernt ist, was wir uns vorgestellt haben». Der Gemeinderat habe der Vereinbarung aber zugestimmt – durchaus auch in Würdigung dessen, was der FC Thun an Positivem und Wertschöpfung bringe. «Auch ich bin vorderhand für diese Saison zufrieden», so Siegenthaler.

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