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«Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen»

Die beiden Skitourenfahrer, die am Donnerstag an der Sulegg ein Schneebrett mit tödlichen Folgen auslösten, hatten grosse Erfahrung. Dies ergaben die polizeilichen Ermittlungen.

Heikle Verhältnisse: Es braucht zurzeit nur wenig, um ein Schneebrett (rechts) auszulösen. Die Gefahrenstellen sind kaum erkennbar.
Heikle Verhältnisse: Es braucht zurzeit nur wenig, um ein Schneebrett (rechts) auszulösen. Die Gefahrenstellen sind kaum erkennbar.
Bruno Petroni

Die Lawinensituation ist zurzeit heikel. Wenn auch Erfahrung nichts mehr hilft: Die 45-jährige Frau aus dem Kanton Bern, welche an der Sulegg in einer Lawine ums Leben kam, und ihr Begleiter, der mit Glück überlebte, waren beide sehr erfahrene Tourenskifahrer. Dies ergaben die polizeilichen Ermittlungen, welche inzwischen abgeschlossen sind. Weiter ist jetzt bekannt, dass die vorausfahrende Frau bei der Querung des Bällenalp-Westhangs Richtung Saxeten nur wenige Meter unterhalb des Grates ein Schneebrett auslöste. Sie wurde von den weissen Massen mehrere Hundert Meter in die Tiefe gerissen. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsaktion durch die Rettungsstationen Lauterbrunnen und Interlaken der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) konnte sie im Bereich der Nessleren nur noch tot aus dem Lawinenkegel geborgen werden.

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