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Gstaad spürt die Krise

Die Zwischenbilanz der Sommersaison in der Region Gstaad fällt verhalten aus. Die Zahl der Logiernächte ging zurück, dafür boomten Ausflüge mit Bikes.

Während die Hotels von Mai bis Ende Juli einen Rückgang der Logiernächte um acht Prozent verzeichneten, stagnierten die Übernachtungen in Ferienwohnungen im Vergleich mit dem Vorjahr.

Mit einem leichten Plus von zwei Prozent sei die Schweiz nach wie vor der stärkste Markt für Gstaad. Es hätten aber deutlich weniger Gäste aus Deutschland (-21 Prozent) und Grossbritannien (-29,5 Prozent) ihre Ferien in der Region verbracht, teilt Gstaad Saanenland Tourismus mit.

Freizeit-Trend im Bike-Bereich

Grund für diese Entwicklung sieht Tourismusdirektor Roger Seifritz in der Tendenz, die Ferien im eigenen Land zu verbringen und auf günstigere Beherbergungsformen auszuweichen. Dies sei insbesonders in Ländern der Fall, die vom Wirtschaftsabschwung stärker betroffen sind.

Ein neuer Trend konnten die Verantwortlichen aber bei den Freizeitaktivitäten orten: Die Nachfrage im Bereich Bike und insbesondere nach den Elektro-Bikes sei gestiegen.

pd/js

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