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Hirsch nicht getötet, eine Busse kassiert

Ein Jäger schoss auf einen Hirsch, dieser konnte fliehen und starb später. Jetzt wurde der Jäger zu einer Busse von 400 Franken verurteilt.

Der Jäger hat den Hirsch in der Dämmerung nicht richtig erwischt, darum wurde er vom Wildhüter angezeigt.
Der Jäger hat den Hirsch in der Dämmerung nicht richtig erwischt, darum wurde er vom Wildhüter angezeigt.
Hans Wüthrich

An einem schönen Septemberabend 2009 ging ein Jäger aus der Region Thun auf die Jagd im Gebiet Arzersboden/Kemmeriboden. Kurz vor Ende der Jagd entdeckte er einen grossen, kräftigen Hirsch. Dieser stand etwa fünfzehn Meter von ihm entfernt. Der Jäger war er davon überzeugt, dass er das Tier mit einem Schuss erlegen konnte. Der Hirsch zuckte auch zusammen, lief dann aber weg auf die andere Seite der Emme, wo er zusammenbrach, in einer Mulde liegen blieb und nur noch ein paar mal den Kopf hob, um plötzlich aufzustehen und im Wald zu verschwinden. Einen zweiten Schuss konnte der Jäger nicht abgeben, behauptete er, in der Mulde nicht und im Wald erst recht nicht.

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