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Höhenfeuer aus Protest entfacht

Fast 100 Personen entfachten auf dem Sidelhorn ein Feuer im Rahmen von «Feuer in den Alpen». Dies als Zeichen des Protests gegen die Zerstörung des Alpenraumes.

Das entfachte Höhenfeuer auf dem Sidelhorn, im Hintergrund erkennt man das Gipfelkreuz. Das Feuer ist als Protest gegen die Zerstörung des Alpenraumes von Slowenien bis Nizza zu verstehen.
Das entfachte Höhenfeuer auf dem Sidelhorn, im Hintergrund erkennt man das Gipfelkreuz. Das Feuer ist als Protest gegen die Zerstörung des Alpenraumes von Slowenien bis Nizza zu verstehen.
zvg/ Peter Anderegg

Wie der Grimselverein mitteilt, stiegen rund 70 Mitglieder und Freunde des Vereins am letzten Samstag auf das Sidelhorn. Sie entfachten wie jedes Jahr seit 1989 das traditionelle Grimselfeuer im Rahmen von «Feuer in den Alpen», als Protestfeuer gegen die Zerstörung des Alpenraumes von Slowenien bis Nizza.

Eine 23-köpfige Bergsteigergruppe aus Heilbronn (Baden-Württemberg) hatte sich kurzfristig zum Feueranlass angemeldet und half beim Holzhinauftragen so aktiv mit, dass der eine oder andere Grimsler beim Holztragen leer ausging: Dafür bedankte sich der Verein bei den neuen deutschen Freunden mit Chäsbrätel. Spannende Gespräche und Alphornklänge begleiteten das Eindunkeln.

«Im Zentrum der Gedanken spürte man die Hoffnung, dass die unsägliche Mauererhöhung nicht komme, die man bereits nur durch das Abstellen von 4 Prozent der Elektroheizungen in der Schweiz vermeiden könnte», heisst es weiter. Die Festrede hielt Stefan Eggenschwiler zum Umgang mit «Geld und Leben auf Pump». Zufälligerweise passte das Thema gut zur aktuellen Installation «Verkauft» der Künstlergruppe L’art pour l’art.

Fall vor Verwaltungsgericht

Der Grimselverein sei gemeinsam mit den schweizerischen Umweltorganisationen über-zeugt, dass die über 80 Jahre geschützte Moorlandschaft Grimsel und das einmalige Gletschervorfeld Unteraar ungeschmälert weiterbestehen soll, der Fall liege aktuell vor dem bernischen Verwaltungsgericht.

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