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Hotel Wetterhorn erwacht aus dem Winterschlaf

Bald gibt es neues Leben im Wetterhorn: Das marode, aber als erhaltenswert ins kommunale Bauinventar aufgenommene Hotel Wetterhorn gehörtseit zwei Jahren der Basler Immobilienfirma Cosco AG. Sie will es nun in ein Wohn- und Kulturzentrum umbauen.

Das baufällige Hotel Wetterhorn von der Talseite her aufgenommen.
Das baufällige Hotel Wetterhorn von der Talseite her aufgenommen.
André Hug

Der fünfgeschossige Holzbau am westlichen Dorfeingang wurde 1908 erstellt, drei Jahre nach der Eröffnung der Brünig-Hohfluhstrasse – also im Hinblick auf am Hasliberg erhofften und erwarteten Aufschwung des Tourismus.

Das Gebäude der ehemaligen Hotel-Pension Wetterhorn war ausschliesslich für Sommerbetrieb konzipiert und ist schliesslich jahrzehntelang leer gestanden. Dass es nicht vollständig zerfiel, ist, wie die Eigentümerin festgestellt hat, «dem in den 60er-Jahren aufgebrachten Dach und den wenigen und sachgemäss stillgelegten Installationen zu verdanken». Dass es 2004 nicht abgerissen wurde, hat es den damaligen Besitzerinnen zu verdanken, die sich mit Erfolg vor Gericht gegen die Abbruchverfügung der Gemeinde Hasliberg wehrten. Vor vier Jahren wollte ein Paar von Bern aus dem Wetterhorn ein Tee-Hotel machen. Die Idee scheiterte an der Finanzierung. So steht das Haus seit 18 Jahren leer. Doch seit einiger Zeit wird ihm neues Leben eingehaucht.

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