Zum Hauptinhalt springen

«In der Nacht läuft der Drogenhandel auf Hochtouren»

Ein ehemaliger Nachtwächter des Sachabgabezentrums berichtet von Drogenhandel im grossen Stil. Der zuständige Regierungsrat Hans-Jürg Käser nimmt dazu Stellung: «Es kann keine Rede davon sein, dass im ‹Casa Alpina› Drogenhandel toleriert würde.»

Thomas Imbach schliesst zum letzten Mal die Tür des Sachabgabezentrums auf dem Brünigpass. Der Nachtwächter hatte vor einer Woche seinen letzten Arbeitstag.
Thomas Imbach schliesst zum letzten Mal die Tür des Sachabgabezentrums auf dem Brünigpass. Der Nachtwächter hatte vor einer Woche seinen letzten Arbeitstag.
Bruno Petroni

Thomas Imbach arbeitete in den letzten zweieinhalb Jahren seit der Eröffnung des Durchgangszentrums «Casa Alpina» auf dem Brünigpass als Nachtwächter und Wochenendbetreuer in diesem Betrieb. Jetzt wurde ihm gekündigt – angeblich, weil er sich zu sehr in die Drogengeschäfte der Bewohner eingemischt habe und nicht teamfähig sei: «Ich weiss, dass jetzt seitens der Betreiber verlauten wird, ich würde mich mit dem Schritt an die Presse rächen für diese Kündigung. Dem ist aber nicht so, denn ich bezwecke damit einzig, dass endlich dem Drogenhandel auf dem Brünig ein für allemal ein Ende gesetzt wird», sagt Imbach.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.