Zum Hauptinhalt springen

In Sachen Schule ist wohl eine Pause nötig

Die gescheiterte Schulzusammenarbeit entzweit derzeit Kiesen und Oppligen. Dabei hätten sie vor der Haustür ein funktionierendes Beispiel.

Das Schulhaus in Kiesen ist zu klein, als dass es alle Schüler aufnehmen könnte. Nächstes Jahr wird hinter dem Haus ein neuer Pavillon gebaut.
Das Schulhaus in Kiesen ist zu klein, als dass es alle Schüler aufnehmen könnte. Nächstes Jahr wird hinter dem Haus ein neuer Pavillon gebaut.
Patric Spahni

Spätestens an der letzten Gemeindeversammlung in Oppligen wurde offenbar, dass der Graben, der Kiesen und Oppligen derzeit in Sachen Schulzukunft trennt, tiefer und breiter ist als der Chisebach. Exponenten beider Gemeinden werfen sich gegenseitig vor, schuld daran zu sein, dass die Gespräche über eine vertiefte Schulzusammenarbeit, welche womöglich gar in einem Zusammenschluss hätte münden können, abrupt abgebrochen wurden (wir haben berichtet). Während das Problem kurzfristig gelöst scheint – Kiesen kann einen neuen Pavillon bauen und erhält so neuen Schulraum; Oppligen hat trotz tiefer Schülerzahlen die Zusage erhalten, auch 2013 drei Klassen führen zu können –, ist völlig offen, wie es mittel- und langfristig weitergehen soll.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.