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James Blunt begeistert am «SnowpenAir»

Strahlend blauer Himmel, faszinierendes Bergpanorama, gut gelauntes Publikum und tolle Bands: So sorgte das 14. Snowpenair für Begeisterung.

Besseres Wetter kann sich ein Organisator gar nicht wünschen.
Besseres Wetter kann sich ein Organisator gar nicht wünschen.
Keystone
James Blunt spielte am Samstag am Snowpenair.
James Blunt spielte am Samstag am Snowpenair.
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Keine Wolke vermochte die Stimmung zu trüben.
Keine Wolke vermochte die Stimmung zu trüben.
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Ja, wenn Urs «Mister Snowpen-air» Kessler ruft, dann kommen sie alle: Ob aus Brienz, ob aus Bayern, England oder den USA – immer wieder gelingt es ihm und seinem Team, ein Musikprogramm der Superlative zusammenzustellen. Dieses Mal, am Samstag, waren es der junge Oberländer Marc Trauffer, die gestandenen Herren der bayrischen Spider Murphy Gang und Kool and the Gang aus New Jersey sowie als Höhepunkt des Tages der Engländer James Blunt.

Einheimisches Schaffen

Dem Brienzer Marc Trauffer (ehemals Airbäg) und seiner Band war es vergönnt, das diesjährige Snowpenair zu eröffnen. Was nicht gerade einfach war, denn die imposante Arena unterhalb der Kleinen Scheidegg war erst spärlich gefüllt. Bereits mit seinem zweiten Song, «Genau so», gab Trauffer das Motto des Tages. Dabei entpuppte sich Trauffer als guter Opener und gewiefter Unterhalter. Rasch hatte er den Kontakt zum Publikum hergestellt, und es gelang ihm auch, die nun massenweise ankommenden Besucher in seinen Bann zu ziehen mit rockig-poppig-bluesigen Songs, die auch noch mit einer Prise heimatlicher Klänge untermalt sind.

Guter alter Rock’n’Roll

«I ziags net aus, meine Rock-’n’- Roll-Schuah»: Diese Zeile aus dem gleichnamigen Song der Spider Murphy Gang passte bestens zu ihrer Show: Rock’n’Roll nach alter Schule, schnelle Finger huschen über die Gitarrensaiten, ein Piano in bester Boogie-Manier, Bassist und Leadsänger Günther Sigl in Topform. Mit dabei Barny Murphy (Gitarre) und Günther Sigl, die zu den Gründungsmitgliedern der seit 1977 bestehenden Band gehören.

Noch einige Jahre mehr Bühnenerfahrung als die Bayern haben Kool and the Gang. Seit 1969 unter diesem Namen unterwegs, waren sie vor allem in den 70- und 80er-Jahren die Band, die mit ihrem souligen Discofunk weltweit grosse Erfolge feierte. In der Nacht auf Samstag reiste die Formation mit einem Bus direkt von Belgien ans Snowpen-air. Trotzdem waren alle Musiker hellwach und brauchten keine Anlaufzeit. Kaum auf der Bühne, schlugen Hunderte von Beinen rhythmisch den Takt in den Schnee, je nach Standort auch in den Matsch, und Tausende von Händen klatschten mit. Mit ihren Hits «Cherish», «Ladies Night» und «Celebration» im letzten Set verabschiedeten sich die Amerikaner. Justin Bieber war am Freitag im Hallenstadion. Am Samstag kreischten die weiblichen Fans am Snowpenair, als der englische Singer-Songwriter James Blunt die Bühne betrat. Souverän führte er seine Band durchs Programm.

Österreicher-Tag

Gestern war dann der grosse Österreicher-Tag: Nach der Tiroler Hey Mann Band, dem Klostertaler Sänger Markus Wolfart und dem Nockalm Quintett betrat der grosse Frauenschwarm Hansi Hinterseer die Bühne. Und da liefen die vielen weiblichen Fans zur Höchstform auf, hüpften, kreischten, winkten und sangen Wort für Wort mit. Auch für den Star selber wurde der Auftritt zu einem emotionalen Erlebnis: «Es ist etwas ganz Besonderes, hier singen zu dürfen. Die Erinnerung, wie wir uns am Lauberhorn für das Abfahrtsrennen bereitmachten, ist mir noch sehr präsent», sagte der ehemalige Weltcupskifahrer.

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