Jetzt wieder Gras statt Eis

Interlaken

Auf der Höhematte in Interlaken sind die Spuren der Kunsteisbahn «Ice Magic» noch immer gut zu sehen.

Noch immer sind die Spuren der Kunsteisbahn zu sehen.

Noch immer sind die Spuren der Kunsteisbahn zu sehen.

(Bild: Bruno Petroni)

Bruno Petroni

Drei Wochen nach dem Abbau der Kunsteisbahn Top of Europe Ice Magic auf der Höhematte sind die Spuren aus der Vogelperspektive noch gut sichtbar. Und doch: «Die Schäden fielen viel geringer aus, als viele zuvor befürchtet hatten», sagt Stefan Otz, Direktor von Interlaken Tourismus.

Zwar musste der Eingangsbereich (im Bild rechts), der von den 60'000 Ice-Magic-Besucher zu Fuss betreten worden war, von Höhematte-Pächter Ueli Balmer neu angesät werden, und auch bei der Promenade musste ein kleiner Streifen neu gemacht werden; dieser ist am oberen Rand des Hotels Metropole zu sehen. Balmer: «Es handelt sich um rund 1500 Quadratmeter, die ich neu säen musste.»

Auch Balmer zeigt sich freudig überrascht davon, dass der Landschaden so gering ausgefallen ist. «Dies vor allem, weil die Verantwortlichen der Eisanlage die Elemente beim Auf- und Abbau zu ihrem Verwendungsplatz getragen haben, statt mit Fahrzeugen auf die Matte zu fahren.» Das gelb gefärbte Gras, auf welchem der Verlauf der während zehn Wochen installierten Eiskanäle gut zu sehen ist, wird sich bald erholen.

«Hier haben die Erbauer die Anlage an vielen Orten unterlegt, sodass das Gras nicht erstickt. Gelb ist es jetzt nur, weil ihm während der paar Wochen das Sonnenlicht gefehlt hat; dies bessert jetzt von Tag zu Tag», erklärt Ueli Balmer. Die Wiederherstellungsarbeiten gaben dem Landwirt gut einen Tag Arbeit und wurden in Absprache mit dem Präsidenten der Höhematte-Kommission Nils von Allmen und Lorenz Krebs, dem Geschäftsleiter von Jungfrau World Events, ausgeführt.

Berner Oberländer

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