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KWO sieht sich als Partner der Region

Viele Arbeitsplätze, hohe Wertschöpfung und willkommene Steuererträge: Das Oberhasli profitiert stark von der KWO. Kritiker befürchten aber, das Unternehmen dominiere die Region.

Innert dem Kirchet ist die KWO allgegenwärtig. Nicht nur mit den Stromleitungen und Staumauern (im Hintergrund die Rätrichsbodenmauer), sondern auch als Arbeitgeber und Steuerzahler: In den drei Gemeinden Guttannen, Innertkirchen und Gadmen geht über die Hälfte der Erträge aus den ordentlichen und den Liegenschaftssteuern auf das Konto der KWO.Von der Gelmerbahn aus ist in der Ferne die Rätrichsbodenmauer zu sehen.
Innert dem Kirchet ist die KWO allgegenwärtig. Nicht nur mit den Stromleitungen und Staumauern (im Hintergrund die Rätrichsbodenmauer), sondern auch als Arbeitgeber und Steuerzahler: In den drei Gemeinden Guttannen, Innertkirchen und Gadmen geht über die Hälfte der Erträge aus den ordentlichen und den Liegenschaftssteuern auf das Konto der KWO.Von der Gelmerbahn aus ist in der Ferne die Rätrichsbodenmauer zu sehen.
Samuel Günter
Die MIB gehört der KWO und hilft, Innertkirchen als Arbeitsort attraktiver zu machen.
Die MIB gehört der KWO und hilft, Innertkirchen als Arbeitsort attraktiver zu machen.
zvg/The Fotostudio.ch
Die Kraftwerke Oberhasli AG sind für die Einwohner von Guttannen der wichtigste Arbeitgeber. Ohne diese Unternehmung hätte die Gemeinde mit der Entvölkerung des Tales zu kämpfen. Die KWO generiert mit dem Projekt KWO plus eine grosse Wertschöpfung und zahlreiche Arbeitsaufträge. Die Bevölkerung steht dem Ausbau mehrheitlich positiv gegenüber. Der Ausbau der Kraftwerksanlagen bringt gegenüber früher geringe Bodenverluste mit sich. Der für Deponien genutzte Boden wird möglichst so gestaltet, dass die bisherige Nutzung beibehalten werden kann. Den Veränderungen der Landschaft wird heute sehr grosse Beachtung geschenkt, und die Deponieflächen werden ökologisch vertretbar modelliert.Die KWO AG informiert die Gemeinde Guttannen regelmässig über ihre Projekte und ihre Ziele. Zwischen den Partnern herrscht eine offene, gute Gesprächs- und Verhandlungskultur. Die touristischen Angebote der Grimselwelt ziehen viele Touristen an und tragen zu einem regen interkulturellen Austausch bei.Vreni Willener, Gemeindeschreiberin
Die Kraftwerke Oberhasli AG sind für die Einwohner von Guttannen der wichtigste Arbeitgeber. Ohne diese Unternehmung hätte die Gemeinde mit der Entvölkerung des Tales zu kämpfen. Die KWO generiert mit dem Projekt KWO plus eine grosse Wertschöpfung und zahlreiche Arbeitsaufträge. Die Bevölkerung steht dem Ausbau mehrheitlich positiv gegenüber. Der Ausbau der Kraftwerksanlagen bringt gegenüber früher geringe Bodenverluste mit sich. Der für Deponien genutzte Boden wird möglichst so gestaltet, dass die bisherige Nutzung beibehalten werden kann. Den Veränderungen der Landschaft wird heute sehr grosse Beachtung geschenkt, und die Deponieflächen werden ökologisch vertretbar modelliert.Die KWO AG informiert die Gemeinde Guttannen regelmässig über ihre Projekte und ihre Ziele. Zwischen den Partnern herrscht eine offene, gute Gesprächs- und Verhandlungskultur. Die touristischen Angebote der Grimselwelt ziehen viele Touristen an und tragen zu einem regen interkulturellen Austausch bei.Vreni Willener, Gemeindeschreiberin
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«Ohne die Vorzüge der Region gäbe es die KWO nicht, und ohne die KWO ginge es der Region schlecht», beschreibt KWO-Direktor Gianni Biasiutti das Verhältnis zwischen der Kraftwerke Oberhasli AG und der Region. Eine Wechselwirkung, die Innertkirchens Gemeindepräsident Walter Brog ähnlich darstellt: «Die KWO braucht uns als Gemeinde, die Gemeinde braucht die KWO für die grossen Herausforderungen der Zukunft.»

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