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Lawinen: Wie man Suchgeräte richtig einsetzt

Wer Pech hat und von einem Schneebrett erfasst wird, dem kann unter Umständen ein Lawinenverschüttetensuchgerät das Leben retten. Der Kandertaler Rettungsprofi Hansjürg Müller erklärt, worauf es dabei ankommt.

Ein klassisches Schneebrett, ausgelöst durch die Tourenskifahrer, deren Spuren oberhalb des Anrisses zu sehen sind. Wer von einer solchen Lawine erfasst wird, hat entscheidend höhere Überlebenschancen, wenn er ein Lawinenverschüttetensuchgerät auf sich trägt.
Ein klassisches Schneebrett, ausgelöst durch die Tourenskifahrer, deren Spuren oberhalb des Anrisses zu sehen sind. Wer von einer solchen Lawine erfasst wird, hat entscheidend höhere Überlebenschancen, wenn er ein Lawinenverschüttetensuchgerät auf sich trägt.
zvg SLF

Wer sich abseits von präparierten Skigebieten aufhält, ist grundsätzlich einer erhöhten Lawinengefahr ausgesetzt. Der beste Schutz dagegen sind der Menschenverstand und die Vorsicht.

Für den Fall, dass ein Schneeschuhläufer oder Tiefschneefahrer – heutzutage Freerider genannt – trotzdem von der weissen Masse erfasst werden sollte, kann ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) sein Leben retten, indem er von Kameraden und Suchmannschaften rasch geortet und geborgen werden kann. «Das absolute Minimum an Sicherheit bieten die kleinen Recco-Plättchen, die kleiner sind als ein Radiergummi und heute oftmals in die Outdoortextilien eingenäht sind», stellt Hansjürg Müller fest. Der 61-jährige Reichenbacher blickt auf eine langjährige Erfahrung im alpinen Rettungswesen zurück und gilt heute im Berner Oberland als der «Recco-Experte» schlechthin.

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