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Mann nach Rafting-Unfall verstorben

Der Mann, der am Montag auf der Lütsche beim Riverrafting auf der Lütschine verunfallt ist, ist seinen Verletzungen erlegen. Der Saudi-Arabier, der in Kuwait lebte, war bei einer Stromschnelle aus einem Boot gefallen.

Riverrafting-Unfall auf der Lütschine in Wilderswil: Der Rega-Hubschrauber transportiert den Verunfallten ab.
Riverrafting-Unfall auf der Lütschine in Wilderswil: Der Rega-Hubschrauber transportiert den Verunfallten ab.
Claudius Jezella

Philippe Willi, Geschäftsleitungsmitglied der Outdoor Interlaken AG, ist tief betroffen. Der Unfall auf der Lütschine passierte bei einer Tour, die sein Unternehmen durchführte.

Am Tag nach der Tragödie schildert Philippe Willi den Unfallhergang: «Eine Riverrafting-Tour auf der Lütschine besteht immer aus zwei Teilen. Denn ein Stück dieses Wildwassers darf nicht befahren werden. Die Gäste werden dort mit Bussen transportiert. Der erste Teil der Tour am Montag verlief völlig problemlos. Wie immer wurde zu Beginn des Dangelstutz eingewassert. Dort folgt bald eine Stromschnelle. Dabei passierte das Unglück: Drei Passagiere fielen aus dem Boot. Einer konnte sofort wieder an Bord geholt werden. Ein anderer wurde kurz danach von unsererm Fotografen, der die Tour begleitete, an Land geholt. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital Interlaken gebracht. Der Dritte trieb auf der Lütschine, gab den anderen auch noch Zeichen. Er konnte aber erst nach längerer Zeit bewusstlos in ein Boot geholt werden. Dort wurde sofort mit der Reanimation angefangen. Nach der Bergung unseres Gastes übernahmen die Hilfskräfte die Reanimierung und der Verunfallte wurde unverzüglich mit dem Helikopter ins Spital geflogen.»

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