Mehr Logiernächte im Saanenland

Saanenland

Im vergangenen Geschäftsjahr hat die Zahl der Logiernächte im Saanenland um 2,3 Prozent zugenommen. Fast die Hälfte der Übernachtungen wurde im Sommer generiert.

Der Sommer wird für die Tourismusdestination Saanenland immer wichtiger. Im vergangenen Jahr machten die Logiernächte im Sommer 48,5 Prozent aller Übernachtungen aus.

Der Sommer wird für die Tourismusdestination Saanenland immer wichtiger. Im vergangenen Jahr machten die Logiernächte im Sommer 48,5 Prozent aller Übernachtungen aus.

(Bild: zvg/Gstaad Saanenland Tourismus)

Die Zahl der Logiernächte hat im Saanenland im Geschäftsjahr 2013/14 um 2,3 Prozent zugenommen. Während die Vermieter von Ferienwohnungen einen Rückgang des Interesses hinnehmen mussten (-1,5 Prozent), verzeichneten die Hotels ein Plus von 8,8 Prozent.

Dieses Plus geht allerdings teilweise auf einen Sondereffekt zurück, wie dem neusten Geschäftsbericht von Gstaad Saanenland Tourismus zu entnehmen ist: Ein nicht klassifiziertes Schönrieder Hotel muss seit Dezember 2013 neu Kurtaxen abliefern und erscheint deshalb auch in den Statistiken.

Neben den nicht klassifizierten Hotels insgesamt legten auch die Übernachtungszahlen von Drei- und die Fünfsternhotels zu, während die Viersternhotels einen Rückgang hinnehmen mussten. Vor allem aus den Fernmärkten ( 15 Prozent) kamen mehr Gäste in die Saanenländer Hotels, wie Gstaad Saanenland Tourismus am Mittwoch mitteilte.

Ein leichter Rückgang respektive Stagnation ergab sich hingegen bei den klassischen europäischen Kernmärkten. Die Übernachtungen von Schweizern nahmen um 13,8 Prozent zu. Ein Geschäftsjahr beginnt im Saanenland Anfang November und endet Ende Oktober des darauffolgenden Jahres.

Sommer wird immer wichtiger

Der Sommer wird im Saanenland immer wichtiger: Die Zahl der in der warmen Jahreszeit generierten Übernachtungen macht nun 48,5 Prozent aller Logiernächte aus (Vorjahr 45 Prozent). Dass dem so ist, geht laut der Mitteilung unter anderem auf internationale Top-Events zurück. Sie seien sehr wichtig. Im Winter werden aber nach wie vor höhere Umsätze generiert.

Bergbahnen verunsichern

Die Schwierigkeiten der Bergbahnen Destination Gstaad AG hätten Gstaad Saanenland Tourismus strategisch wie operativ stark gefordert, schreibt die Tourismusorganisation weiter. Diese Schwierigkeiten hätten in einigen Bereichen die Weiterentwicklung gebremst und schweizweit Gäste verunsichert.

Laut dem Geschäftsbericht von Gstaad Saanenland Tourismus nahm der Verkehrsumsatz der im Tarifverbund Gstaad Mountain Rides zusammengefassten Bergbahnen im Tourismusjahr 2013/14 um 2,5 Prozent ab. Erfreulich entwickelten sich hingegen Projekte wie «Gstaad Bike World» und «Gstaad 2020plus».

jam/sda

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