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Meiringen bremst Ausbau der künstlichen Beschneiung

Die Gemeinde Meiringen kann sich nicht an einer Aktiengesellschaft beteiligen, welche mit fünf Millionen Franken neue Beschneiungsanlagen installieren sollte. 53 Prozent der Stimmenden sagten an der Urne Nein.

Künstlicher Schnee in den Oberländer Alpen ist umstritten. (adi)
Künstlicher Schnee in den Oberländer Alpen ist umstritten. (adi)

Nach diesem einzigen Nein der vier angefragten Gemeinden werde es nun nicht möglich sein, die geplante Hasli Schnee AG zu gründen, sagte am Sonntag der Direktor der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg AG, Hans Beeri, zu einer Mitteilung des Unternehmens.

Darin schreibt dieses, der Verwaltungsrat werde nun stattdessen seine Investitionsplanung überarbeiten, den Finanzierungsmöglichkeiten anpassen und zu gegebener Zeit informieren.

Zwei Pisten im Skigebiet Hasliberg wollte das Unternehmen künftig via Hasli Schnee AG zusätzlich künstlich beschneien und so in schneearmen Wintern ein «kompaktes, attraktives Grundangebot» anbieten. Ein bedeutender Teil der Meiringer Bevölkerung erachte dies offenbar nicht als so wichtig, schreibt das Unternehmen zum Abstimmungsresultat.

Stimmbeteilung betrug 37,6%

Die fünf Millionen Franken Aktienkapital sollten einerseits durch eine Beteiligung der vier Kommunen sowie der Bäuertgemeinde Hasliberg zusammenkommen, anderseits durch Fremdkapital. Dafür sollten die Gemeinden Bürgschaften übernehmen.

Dies lehnten in Meiringen 626 Bürgerinnen und Bürger ab, 554 sagten Ja. Die Stimmbeteiligung betrug 37,6 Prozent, wie die Gemeinde auf dem Internet bekanntgab.

SDA/sis

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