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Nach dem Regen: Im Zulgtal sind die Schäden immens

Am Tag nach dem heftigen Unwetter im Zulgtal wird das Ausmass der Schäden ersichtlich. Glück im Unglück hatten 74 Kinder und ihre Lagerleiter: Nur dank einer aufmerksamen Anwohnerin entkamen sie einer Tragödie.

Da musste die Armee mithelfen: Beim Unwetter im Juli 2012 wurde das Eriztal zünftig getroffen.
Da musste die Armee mithelfen: Beim Unwetter im Juli 2012 wurde das Eriztal zünftig getroffen.
Markus Hubacher
Vorher: Nachdem die Stein-, Schlamm- und Gerölllawine vom Staufen her talwärts gedonnert war, blieb im Juli 2012 auf der Alpweide im Gebiet Hinder Zugschwand ein breiter Schuttkegel liegen.
Vorher: Nachdem die Stein-, Schlamm- und Gerölllawine vom Staufen her talwärts gedonnert war, blieb im Juli 2012 auf der Alpweide im Gebiet Hinder Zugschwand ein breiter Schuttkegel liegen.
Stefan Kammermann
Die Zulg schwoll extrem stark an und schwemmte tonnenweise Holz talwärts.
Die Zulg schwoll extrem stark an und schwemmte tonnenweise Holz talwärts.
Yannick Ottmann, Leserreporter
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Renate Fuchs ist die heimliche Heldin im Unwetter vom Mittwoch. Ihr Hof in Unterlangenegg liegt ein paar Dutzend Höhenmeter oberhalb des Zulgbodens, wo sich seit Montag das Zeltlager der Jungwacht-Blauring Raron befand. «Am Mittwochnachmittag rief mich der Bauer vom Rütteggli an und sagte, da komme eine ordentliche Brühe die Gräben runter», berichtet sie. Sie habe gleich realisiert, dass sich die 74 Kinder und 22 Leiter im Lager in Gefahr befanden. Fuchs eilte an die Zulg und warnte die Lagerverantwortlichen. «Normalerweise dauert es etwa eine Stunde, bis das Wasser hier anschwillt, wenn es stark regnet.» Am Mittwoch sei die Zulg bereits nach einer halben Stunde über die Ufer getreten.

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