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Neue Automeile kommt wohl vors Volk

Die geplante Gewerbeüberbauung an der Thuner Weststrasse Süd kommt aller Voraussicht nach vors Volk.

Die Ausfahrt von der Arena in die Weststrasse: Direkt hier gegenüber soll die Erschliessung des Projekts Weststrasse Süd erfolgen.
Die Ausfahrt von der Arena in die Weststrasse: Direkt hier gegenüber soll die Erschliessung des Projekts Weststrasse Süd erfolgen.
Michael Gurtner

Das Referendumskomitee hat am Freitag nach eigenen Angaben mehr als 2000 Unterschriften der Stadtkanzlei übergeben. Nötig sind 800 gültige Unterschriften.

Das Referendum richtet sich gegen die Zonenplanänderung, die der Stadtrat Ende Oktober verabschiedet hatte. Die Stadt Thun möchte Investoren ermöglichen, auf dem 60'000 Quadratmeter grossen Areal gegenüber dem Fussballstadion eine Gewerbeüberbauung zu realisieren.

Geplant ist nebst Räumen für Gewerbe, Dienstleistungen und Wohnungen auch eine «Automeile» mit verschiedenen Autohäusern, die sich heute in Seenähe befinden. «Ein Umzug dieser Autohäuser kann die Stadt aber weder erzwingen noch garantieren», betonen die Referendumsführer in einem Communiqué.

Sie befürchten vielmehr, dass an der Weststrasse eine zusätzliche Automeile entstehen wird. Mit dem Referendum wehren sie sich zudem gegen das «Verschenken» von Bauland zu einem Preis von 100 Franken pro Quadratmeter. Dieser liege massiv unter dem Marktwert.

Das Referendum richte sich aber nicht grundsätzlich gegen eine Zonenplanänderung im Gebiet Weststrasse Süd, betont das Komitee. Ein Nein der Stimmberechtigten am 9. Februar 2014 wäre vielmehr als Zeichen zu werten, «ein ausgewogeneres, bescheideneres und den Bedürfnissen Thuns besser entsprechendes Projekt zu erarbeiten».

(SDA)

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