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Oberried: Hier starben Ziegen äusserst qualvoll

Ein Landwirt liess in zwei Ställen in Oberried 20 Schafe und Ziegen elendiglich zugrunde gehen und verwesen. Trotzdem darf er seine verbleibenden 60 Tiere bis auf weiteres behalten. Die Untersuchung läuft.

Bruno Petroni
In diesem Stall über dem Ufer des Brienzersees und der Zentralbahn liess ein Landwirt mehrere Ziegen eingehen. Unweit von hier fanden die Behörden zudem ein Dutzend tote Schafe, die auf dieselbe Weise gestorben sein dürften. Oben rechts ist die Staatsstrasse Brienz–Interlaken zu sehen.
In diesem Stall über dem Ufer des Brienzersees und der Zentralbahn liess ein Landwirt mehrere Ziegen eingehen. Unweit von hier fanden die Behörden zudem ein Dutzend tote Schafe, die auf dieselbe Weise gestorben sein dürften. Oben rechts ist die Staatsstrasse Brienz–Interlaken zu sehen.
Bruno Petroni
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«Ich musste erst mal zurückweichen– derart penetrant war der Verwesungsgestank.» Herr X* war am letzten Sonntag auf einer Wanderung auf seiner bevorzugter Route dem Feldweg zwischen Ober- und Niederried entlang, als ihm von einem Stall her ein fürchterlicher Gestank in die Nase stach.

Als er nachsah und die Stalltür öffnete, offenbarte sich ihm der grässliche Blick auf mindestens sechs weitgehend verweste Ziegenkadaver. X meldete den Vorfall dem Interlakner Tierarzt Bernhard Staehelin, worauf dieser den Veterinärdienst des Kantons Bern orientierte.

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