Palace Mürren: Kühne Projekte am klaffenden Abgrund

Mürren

Eine Taskforce will das zugesperrte Luxushotel in Mürren wiederbeleben. 20 Millionen Franken könnte das kosten, rechnet sie vor. Gleichzeitig gibt ein 30-Millionen-Hotelprojekt zu reden.

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Stefan von Bergen@StefanvonBergen

Eiszapfen dekorieren das Dach des Mürrner Palace-Hotels. Sie zeigen an, wo die Dachrinnen rosten und leck sind. Auf der Unterseite der Hotelbalkone klaffen Wunden im brüchigen Beton. Würde man es noch wagen, hinauszutreten, um die grandiose Vollsicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau zu bewundern?

Die Frage stellt sich nicht. Denn Mürrens Edelherberge ist seit 2009 geschlossen. Und wie oft bei Nordwind im Februar verhüllt an diesem Tag Hochnebel die Berge.

90 eiskalte Betten

Peter Wirth und Samuel Bichsel blicken hinauf an die Palace-Fassade und registrieren besorgt die Spuren des Zerfalls. Wirth ist Verwaltungsratspräsident des nahen Sportzentrums, Bichsel dessen Geschäftsführer und Leiter von Mürren Tourismus. Dass im Flaggschiff der Mürrner Hotellerie die Lichter erloschen sind, trifft die beiden Touristiker ins Mark. «Das leere Palace sendet leider ein Signal des Stillstands aus», bedauert Bichsel.

90 Betten im oberen Kundensegment bleiben im leer stehenden Hotel seit Jahren eiskalt. Rund eine Million Franken fehlen Mürren im Jahr wegen der Palace-Pleite, rechnen Wirth und Bichsel vor: Kurtaxen, Steuereinnahmen, Konsumausgaben der fehlenden Gäste. Sich hinziehende Rechtshändel um den Hotelkonkurs verlängern diese missliche Lage noch. Es ist nicht zum Aushalten, es muss etwas gehen.

Wiederbelebung des Palace

Deshalb hat sich im Berner Oberländer Dorf eine Taskforce zur Wiederbelebung des Palace formiert. Alle wichtigen lokalen Player sind dabei: die Gemeinde Lauterbrunnen, die Schilthornbahn, Mürren Tourismus, der örtliche Hotelierverein, das Elektrizitätswerk, die Wasserversorgung. Und die auswärtigen Grundbesitzer.

Einer von ihnen ist Peter Wirth, der am Neuenburgersee lebt, in Mürren eine Wohnung besitzt und nun als Kopf und Sprecher der Taskforce amtet. Kühn kündigt er an: «Wir wollen ein neues Kapitel aufschlagen und nicht einfach die Versteigerung des Palace abwarten, sondern einem Investor vorgängig den Weg ebnen.»

Es ist eine Herausforderung, eine ruinierte Immobilie zu reanimieren, auf die derzeit niemand Zugriff hat. Immerhin können die Mürrner auf Wirths Erfahrung bauen. Von 1991 bis 2004 hat er als CEO die Werkzeugmaschinenherstellerin Mikron AG in Biel erst global neu ausgerichtet und sie nach heftigen Marktturbulenzen als Sanierer restrukturiert. Dann konnte er eine Investorengruppe um den heutigen Bundesrat Johann Schneider-Ammann motivieren, die Mikron AG zu übernehmen.

Jetzt packt Wirth in Mürren wieder eine schwierige Aufgabe an. Die Taskforce wolle insbesondere verhindern, dass wieder ein Investor «ohne das nötige Potenzial» – so wie die Hotel-Hauptaktionärin Svetlana Kan aus Kasachstan – beim Palace einsteige, sagt er. Bloss: Diese Zeitung hat vorletzten Samstag publik gemacht, dass schon eine neue kasachische Investorengruppe für die Versteigerung bereitsteht. Und Svetlana Kan erklärte im gleichen Zeitungsartikel auf Anfrage, das Palace liege ihr «weiterhin am Herzen».

Klage gegen Grundbucheintrag

Es gibt aber ein weit grösseres Problem als die Parteien, die sich schon für eine Versteigerung in Position bringen: Eine Londoner Gesellschaft namens «Palace Mürren Title Limited» verbaut nämlich die Zukunft des Hotels auf Jahrzehnte hinaus. Sie vertritt Timesharer, die 1999 ein Teilzeitwohnrecht in Palace-Hotelzimmern erworben haben. Die Title Ltd. hat sich im Grundbuch der Gemeinde Lauterbrunnen ein vollumfängliches Nutzniessungsrecht für die Palace-Immobilien eintragen lassen. Dessen Laufzeit: bis ins Jahr 2041. «Der helle Wahnsinn» sei das, entfährt es Peter Wirth. Der Grundbucheintrag verhindert Betrieb wie auch Umbau und damit eigentlich den Neustart des Hotels.

Die vordringlichste Aufgabe sei es deshalb, den Grundbucheintrag «wegzubekommen», erklärt Wirth. Wie will die Taskforce das schaffen, wo doch Grundbucheinträge in der Schweiz sakrosankt und kaum anfechtbar sind?

«Wir haben eine Klage gegen die Title Ltd. ausgelöst», gibt Wirth nun bekannt. Denn man sei der Ansicht, dass der Anspruch der Timesharer mit dem Bankrott der Alpin Palace AG hinfällig sei. Man habe die Title Ltd. vorher für eine gütliche Einigung kontaktiert. Diese fordere für den Verzicht auf ihr Nutzungsrecht aber einen einstelligen Millionenbetrag, den die Taskforce «keinem Investor zumuten möchte».

Hotel ohne Seele

So schnell lässt sich also kein neues Palace-Kapitel aufschlagen. Aber man kann Lehren aus der Pleite ziehen. Diejenige von Hotelier Adrian Stähli lautet: «Das Palace hat seine Seele verloren.» Er ist Inhaber des nahen Hotels Eiger, des einzigen Viersternhauses im Ort. Beim Palace ist er auf Wirth und Bichsel gestossen und beklagt, dass man nicht mal den grossen Belle-Epoque-Saal des Palace nutzen könne. Stähli präsidiert auch den örtlichen Hotelierverein.

Was wäre in seinen Augen ein Hotel «mit Seele»? Ein Familienbetrieb mit Kontinuität über mehrere Generationen wie sein Hotel Eiger, findet Stähli. Oder ein Haus, das durch seine grosse Historie anziehe, aber die sei im Palace längst vorbei. Entseelt sei das Palace auch, weil «alle immer Geld aus dem Haus gezogen» hätten. «Es ist nur noch ein Skelett», sagt Stähli zum Abschied.

Studie für Palace-Sanierung

Apropos Geld: Um einem Geldgeber eine Vorstellung des Investitionsbedarfs zu geben, hat die Taskforce berechnet, wie viel eine Wiedereröffnung als Viersternhotel in etwa kosten würde. Man habe dafür eine Studie für eine Sanierung und Erweiterung des Palace machen lassen, welche sich «an der Geschichte und am verpflichtenden Namen des Hotels» orientiere, sagt Peter Wirth.

Der Plan für ein neu belebtes Vierstern-Palace sieht zwei Stufen vor. Stufe 1: Rund um das Herzstück des Belle-Epoque-Saals würde eine neue Raumstruktur entstehen. Der Plan: die allzu kleinen Hotelzimmer zu Suiten zusammenfassen, wie sie die gehobene Kundschaft heute wünsche. Die legendäre Inferno-Bar würde einem neuen Eingang mit Réception weichen, das Untergeschoss würde besser genutzt, die marode Küche verlegt und erneuert. Die Kosten für diese Eingriffe: 15 Millionen Franken.

Da so die Bettenzahl reduziert würde und es also noch schwieriger wäre, im Palace eine Rendite zu erwirtschaften, ist Stufe 2 nötig: Ein moderner Erweiterungsbau mit weiteren Zimmern für 5Millionen, erstellt auf dem Dach des östlichen Saalanbaus.

Appell an frühere Besitzer

Bis jetzt, räumt Wirth ein, habe die Taskforce keinen Palace-Investor gefunden. Nach diversen Anfragen weiss er auch warum: «Solange das Nutzniessungsrecht nicht gelöscht ist, findet sich kein Geldgeber.» Wirth erzählt, er habe in dieser Zeitung am vorletzten Samstag gelesen, dass der frühere Hotelier René C. Jäggi wie auch die Hauptaktionärin Svetlana Kan im Besitz von Timesharing-Anteilen seien – und dass das Schicksal des Palace beiden leid tue.

«Wenn ihnen das Ernst ist», appelliert Wirth nun an die früheren Palace-Inhaber, «sollen sie ihren Einfluss als wichtige Timesharer bei der Title Ltd. geltend machen und dafür sorgen, dass die Nutzniessung verschwindet.»

Peter Vollmers Einspruch

Nicht alle in Mürren halten die Sanierungs- und Erweiterungsstudie der Taskforce für eine taugliche Lösung. Der frühere Stadtberner SP-Nationalrat Peter Vollmer – seine Familie besitzt in Mürren eine Wohnung, und er ist Vorstandsmitglied von Mürren Tourismus – erkennt in der Studie das alte, irrige Rendite- und Grossprojektdenken, welches das Palace in den Ruin führte. Er vermisst «originelle Denkansätze, wie man sie nicht schon von überallher kennt.»

Mit einer Gruppe Gleichgesinnter hat er im letzten Jahr das Mürrner Hotel Regina gekauft und vor der Schliessung als Hotel bewahrt. Auch dies ist ein Haus aus der Belle Epoque, aber mit weniger Luxus. «Dafür mit einer Seele und einer kulturellen Ausrichtung», sagt Vollmer. Das Regina lebe von einem weiten Netz langjähriger Stammgäste, die es als Familienhotel schätzen.

Wäre das auch ein Rezept für das Palace? «Die beiden Häuser sind nicht vergleichbar», winkt Vollmer ab. Das Regina soll sanft saniert, die bestehende Raumstruktur des denkmalgeschützten Hauses möglichst erhalten werden. Überdies haben sich die Inhaber verpflichtet, auf eine Gewinnausschüttung zu verzichten. Allerdings: Auch die Regina-Sanierung kostet viel Geld. Man werde dafür nötigenfalls «die Kapitalbasis mit weiteren Idealisten und Regina-Begeisterten verbreitern» und warte nicht «auf einen reichen Götti aus Gstaad», versichert Vollmer.

Übergrosser Mythos Mürren

Wie ein Orakel wird das verwaiste Palace-Hotel nach Mürrens richtigem Weg in die touristische Zukunft befragt. Für die einen ist das Palace eine Warnung, dass das Dorf nicht über seine Verhältnisse leben sollte. Für die anderen aber, die in der Taskforce vertreten sind, ist es eine Aufforderung, dass sich Mürren bewegen und mit gezielten Projekten dagegen ankämpfen muss, den Anschluss zu verlieren.

Kleine Bergdestinationen wie Mürren balancieren auf dem Grat zwischen Wachstum und Zerfall. Das autofreie Dorf, das ganzjährig noch von 400 Personen bewohnt wird, steckt heute in zu grossen Schuhen. Die Infrastruktur des höchstgelegenen Orts im Kanton Bern wird zu wenig frequentiert. Das Dorf ist gleich von zwei Bergbahnen erschlossen. Und es besitzt ein Sportzentrum samt Hallenbad, das dank umfangreicher kantonaler Finanzhilfe entstand.

Übergross ist nicht nur die Infrastruktur, sondern auch der Weltruf, den das kleine Dorf geniesst. Begründet wurde dieser in Mürrens Belle Epoque eingangs 20.Jahrhundert, als das Palace-Hotel seine Blüte erlebte und britische Tourismuspioniere hier den Wintersport begründeten. Die spektakuläre Luftseilbahn aufs Schilthorn hat die Reichweite von Mürrens Mythos noch markant erweitert. Die Bahn und der Gipfel ziehen nicht zuletzt deshalb immer mehr asiatische Reisegruppen an, weil sie 1968 Location eines James-Bond-Films waren. Zusätzlich befeuert wird Mürrens Ruf durch die Youtube-Filme der globalen Gemeinde der Basejumper, die sich mit dem Fallschirm über die Mürrenfluh in den Abgrund des Lauterbrunnentals stürzen.

Bei so viel Renommee und Höhenrausch kann man in Mürren schon mal den Blick für die Relationen verlieren und zur Selbstüberschätzung neigen. Aber das mythische Mürren hat auch eine raue, bedrohliche Kehrseite: Es liegt isoliert und exponiert auf einer Felsterrasse, sein felsiges Hochgebirgsskigebiet am Schilthorn ist Lawinen und der Klimaerwärmung ausgesetzt.

Streit um Apartmenthotel

Der Konflikt zwischen Aufbruch und Stillstand hat sich im Dorf jüngst regelrecht entzündet. Am neuen Projekt für ein Apartmenthotel mit dem hippen Namen The Myrrhen. Gegen die vier geplanten, je fünfstöckigen Grosschalets an der Dorfstrasse ist eine Sammeleinsprache mit 527 Unterschriften eingegangen. Vorerst hat der Regierungsstatthalter das Verfahren gestoppt. Die Initianten – unter anderem die Schilthornbahn und die Baufirma Steiner AG – haben nun ein Betriebskonzept nachgereicht, das belegen soll, dass ihr Projekt Hotelanforderungen erfüllt und nicht neue Zweitwohnungen mit kalten Betten schafft.

Für die Gegner ist das verwaiste Palace-Hotel ein Kronargument. «Ein Palace ist genug!», haben sie ihr Flugblatt überschrieben. Sprecher Martin von Allmen, in Mürren aufgewachsener Physiker, argumentiert mit Überkapazitäten: 76 zusätzliche Wohnungen mit rund 300 Betten sollen im geplanten Viersternapartmenthotel entstehen. Obwohl die 565 bewirtschafteten Gästebetten in den 107 mietbaren Mürrner Ferienwohnungen an acht Monaten im Jahr bloss zu 22 und die Hotelbetten nur zu 55 Prozent ausgelastet sind.

Was die Kritiker vor allem störe, so von Allmen, seien die dominante Lage und die Ästhetik der Grosschalets, die an der Dorfstrasse die Aussicht verstellten und eine «Strassenschlucht-Optik» erzeugten. «Wir sprechen als kleiner, autofreier Kurort andere Bedürfnisse an als Andermatt oder Davos, wir sollten nicht andere nachäffen«, findet von Allmen. Überdies erinnere ihn der Umstand, dass die Baufirma Steiner im Besitz der indischen Hindustan Construction Company sei, ans Palace-Hotel, das durch den Auftritt einer ausländischen Investorin ohne lokale Kenntnisse ins Elend geritten worden sei.

Die bernische Steiner AG wirkt allerdings bloss als Generalunternehmerin. Für das 30-Millionen-Franken-Projekt gibt es, wie auch für die Palace-Renaissance, noch keinen Investor.

Radikalvorschlag Abriss

«Ich bin kein Verhinderer, der ein Mürren im Winterschlaf will», wehrt sich von Allmen. Er anerkenne, dass Mürrens Infrastruktur unter tiefen Frequenzen leide. Dass aber «ein Grossprojekt für asiatische Massentouristen» die Situation verbessern würde, bezweifle er. Wie sähe denn ein sinnvolles Projekt aus? «Ich wünsche mir am Standort des ehemaligen Kurhauses – deutlich unterhalb der Strasse – ein kleineres, innovatives Objekt für Gäste mit Niveau, das an Mürrens Blütezeit anknüpft und der lokalen Wirtschaft wirklich Umsatz bringt», sagt von Allmen. Zuoberst auf seiner Wunschliste stehe für ihn aber eine baldige Neulancierung des Palace.

Es liesse sich noch ein Ausweg aus dem Palace-Dilemma denken: ein Abbruch des Hotels. Ernsthaft diskutiert wird diese Radikalvariante in Mürren aber nicht. Wozu auch, wo doch das im Grundbuch fixierte Nutzniessungsrecht einen Abriss vor 2041 ohnehin verunmöglicht.

Samuel Bichsel, Geschäftsführer von Mürren Tourismus, bewertet das Potenzial des Palace und des Dorfs anders als die Gegner des Apartmenthotels. 55 Prozent Hotelauslastung in acht Monaten seien für einen Bergort «ein sehr guter Wert» und bedeuteten in der jüngsten Erhebung des Bundesamtes für Statistik Platz sieben unter den Bergdestinationen, noch vor Saas-Fee, Davos, Gstaad oder Arosa, erklärt er. In den Spitzenwochen im Winter und im Sommer sei die Belegung so hoch, dass es zusätzliche Hotelbetten nicht nur vertrage, sie seien vielmehr nötig.

Auf dem aufsteigenden Ast?

1960 habe Mürren noch 1000 Hotelbetten angeboten, heute nur noch die Hälfte, weiss Bichsel. Man wolle im wiedereröffneten Palace und im geplanten Apartmenthotel «die verlorenen Kapazitäten zurückholen» – mit zwei sich ergänzenden Projekten, die den vielfältigen Wünschen der Kundschaft Rechnung tragen. Hat denn Mürren Gäste verloren, weil die Bettenzahl zurückging? Oder hat es Betten verloren, weil die Gäste nicht mehr nach Mürren kommen wollen? «Das ist die klassische Huhn-oder-Ei-Frage», sagt Bichsel.

Er erkennt in Mürren Zeichen für einen Aufwärtstrend: Mürren habe seit 2011/2012 eine Zunahme der Logiernächte um 11 Prozent erlebt. Seither übertreffe die Gästezahl im Sommer jene des Winters. Die Sommersaison habe sich in den Frühling verlängert – dank Touristen aus Asien und den USA. Die Reisebranche spricht von «Followern», die nach einem Gruppentrip später einen Individualbesuch anhängen.

Eine Insel im Meer der Ruhe

Für Samuel Bichsel ist die Antwort auf die Huhn-oder-Ei-Frage klar: Mürren müsse etwas wagen, sich mit neuen Seminar- und Outdoorangeboten dem Konkurrenzkampf stellen, ohne die Qualität aus dem Fokus zu verlieren. Stagnation aber bedeute im Konkurrenzkampf der Bergdestinationen Rückschritt, sagt er. Und das heisse für Mürren: Abwanderung, Überalterung, Jobverluste.

Mürren steht vor einer schwierigen Wahl. Setzt es mit einer Wachstumsstrategie gerade die Beschaulichkeit aufs Spiel, die die Identität des Dorfs ausmacht? Oder ist die Idylle gar kein Vorteil mehr? Möchten Gäste wie auch Einheimische, dass in Mürren mehr los ist?

Taskforceleiter Peter Wirth weiss, dass sich die Zukunft nicht vorausberechnen lässt. Es brauche eine Überzeugung, eine Vision. Seine geht so: «Mürren ist eine Insel im Meer der Ruhe, wie eine Südseeinsel im Pazifik.» Will denn das gehobene Publikum in einen kleinen, autofreien Ort ohne Shopping- und Ausgehmeile kommen? «Fünfsterngäste wollen mit ihrem Ferrari vor dem Hotel vorfahren, aber Viersterngäste wie im Palace suchen genau das: gediegene Ruhe fern vom Trubel», ist Wirth überzeugt.

Berner Zeitung

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