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Richtplan 2030 macht vielen Gemeinden Sorgen

Die Siedlungen sollen nach innen wachsen und sich nicht weiter in die Landschaft fressen: Was mit dem Richtplan 2030 einigen Gemeinden im Berner Oberland in der Region Chancen eröffnet, bereitet vielen anderen Sorgen.

Thun: Bei der Aufstockung dieses Einfamilienhauses in Dürrenast sei die «Anpassung an heutige Bedürfnisse» beispielhaft gelungen, schreibt der Kanton.
Thun: Bei der Aufstockung dieses Einfamilienhauses in Dürrenast sei die «Anpassung an heutige Bedürfnisse» beispielhaft gelungen, schreibt der Kanton.
Markus Hubacher
Herbligen:  Die Erneuerung und Weiterentwicklung des Mühleareals in Herbligen gilt laut dem Kanton Bern als exemplarisch für einen Neubau auf einer Gewerbebrache.
Herbligen: Die Erneuerung und Weiterentwicklung des Mühleareals in Herbligen gilt laut dem Kanton Bern als exemplarisch für einen Neubau auf einer Gewerbebrache.
Markus Hubacher
Wimmis: Auf der Brandruine des ehemaligen Gasthofs Bären in Wimmis ist nach Auffassung der Planungsfachleute beim Kanton ein Ersatzbau entstanden, der als Vorbild in Sachen Erhöhung der Nutzfläche auf einer Parzelle im Ortszentrum dienen kann.
Wimmis: Auf der Brandruine des ehemaligen Gasthofs Bären in Wimmis ist nach Auffassung der Planungsfachleute beim Kanton ein Ersatzbau entstanden, der als Vorbild in Sachen Erhöhung der Nutzfläche auf einer Parzelle im Ortszentrum dienen kann.
Markus Hubacher
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Beim Ja zum revidierten eidgenössischen Raumplanungsgesetz im März 2013 haben zwei Drittel der Stimmberechtigten des Kantons Bern Ja dazu gesagt, dass sich Siedlungen künftig vor allem nach innen entwickeln sollen, anstatt sich immer weiter in die Landschaft zu fressen. Welche Folgen dieser Entscheid konkret hat, beginnt sich nur langsam abzuzeichnen – zum Beispiel im kantonalen Richtplan 2030, der noch bis Mitte Dezember zur öffentlichen Mitwirkung aufliegt.

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