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Seit 100 Jahren wird Kies abgebaut und zu Baustoffen verarbeitet

Seit 1913 wird im Kanderdelta Kies abgebaut und zu Betonerzeugnissen für den regionalen Markt veredelt. Dabei wird auf Kundennähe, Innovation und ökologisches Verantwortungsbewusstsein gesetzt.

Blick von oben auf Kanderdelta und die Werke der Creabeton Matériaux AG und Vigier Beton Berner Oberland:   Auf der aktuellen. Flugaufnahme sind Einigen und im Hintergrund das Stockhorn zu sehen.
Blick von oben auf Kanderdelta und die Werke der Creabeton Matériaux AG und Vigier Beton Berner Oberland: Auf der aktuellen. Flugaufnahme sind Einigen und im Hintergrund das Stockhorn zu sehen.
zvg
Blick zurück: ein Seebagger im Jahr 1958.
Blick zurück: ein Seebagger im Jahr 1958.
zvg
Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg: das Werk in Einigen im Jahr 1939.
Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg: das Werk in Einigen im Jahr 1939.
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Kander Kies und Sand AG, Kanderkies AG, Creabeton Matériaux AG und Vigier Beton Berner Oberland– die Namen haben sich geändert, die Herausforderung ist die gleiche geblieben: Seit hundert Jahren wird in Einigen das von der Kander in den Thunersee geschwemmte Geschiebe abgebaut und verarbeitet.

Das Material, das der Fluss in der flachen Uferzone ablagert, veredelt Vigier Beton Berner Oberland zu Baustoffen wie Sand, Kies und Frischbeton, die für die Bauwirtschaft unverzichtbar sind. Die Creabeton Matériaux AG ihrerseits erzeugt aus den vor der Haustür gewonnenen Rohstoffen eine Vielzahl von Betonwaren – die Bandbreite reicht von Rohren für den Tiefbau bis zum handgefertigten Designlavabo.

Kander bringt die Rohstoffe

Die Geschichte des Kiesabbaus am Standort Einigen ist eng mit jener der Region verknüpft. Begonnen hat alles mit dem Bau eines Stollens durch den Strättlighügel in den Jahren 1711 bis 1714. Durch diesen wollte man die Hochwasser der Kander, die damals die Thuner Allmend regelmässig überschwemmte, direkt in den See leiten. Doch man unterschätze die Macht des Wassers, das den Stollen zum Einsturz brachte und eine Schlucht formte.

Seither fliesst das gesamte Kanderwasser bei Einigen in den See, wo es gewaltige Geschiebemassen ablagert und ein Delta bildet. 1913 begann die Kander Sand und Kies AG damit, das Geschiebe mit Baggerschiffen abzubauen. Die Abbautätigkeit ist bis heute unerlässlich, damit das untere Thunerseebecken nicht verlandet.

Starke Verwurzelung

Seit der Integration der Kanderkies AG in die Vigier Holding erfolgen der Kiesabbau und die Betonproduktion durch die Vigier Beton Berner Oberland und die Herstellung von Betonwaren durch die Creabeton Matériaux AG. Doch die Namensänderung hat nichts an der starken Verwurzelung der Unternehmen in der Region geändert. Belegschaft und Firmenleitung kennen die Bedürfnisse der regionalen Märkte und können rasch auf Kundenwünsche reagieren.

Von der Nähe des Produktionsstandorts zu den Kunden profitiert auch die Umwelt, denn die Transportdistanzen sind stets kurz. Doch auch der Kiesabbau selber kommt der Umwelt zugute. Als Besitzer des Kanderdeltas mit seinen Auenwäldern und Flachwasserzonen nehmen die Vigier-Unternehmen eine grosse Verantwortung für die Erhaltung der wertvollen Lebensräume bedrohter Tiere und Pflanzen wahr. Die ökologischen Leistungen der Kies- und Betonbranche werden längst auch von den Behörden und den Umweltorganisationen anerkannt, mit denen die beiden Unternehmen in Einigen eng zusammenarbeiten.

Nachhaltig und innovativ

Auch die wirtschaftliche Nachhaltigkeit hat einen hohen Stellenwert in der Unternehmenskultur von Creabeton Matériaux und Vigier Beton Berner Oberland. Ständige Innovationen sichern ihre führende Stellung in der Region und erhalten so Arbeitsplätze. Ein gutes Beispiel dafür ist die Betonmanufaktur von Creabeton Matériaux. Sie setzt die lange Tradition der manuellen Herstellung von Betonwaren in Einigen nahtlos fort.

Das grosse Know-how, moderner Hochleistungsbeton und die Zusammenarbeit mit renommierten Designern und Architekten sind eine Kombination, mit der die Betonmanufaktur immer wieder für Aufsehen in der Branche sorgt. So sind in Einigen in jüngster Zeit viele trendige Designobjekte aus Beton entstanden, darunter Vasen, Möbel, Lavabos, ganze Kücheneinrichtungen oder Fassadenelemente. Sie beweisen: Beton hat Zukunft. Und damit auch der Standort Einigen.

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