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So wurde der Männlichen schneesicher gemacht

Das Skigebiet Männlichen trumpft mit einem neuen grossen Speichersee und Beschneiungsleitungen von rund sieben Kilometern auf. Zwei Bahnen und zwei Gemeinden wollen auch in Zukunft zusammenspannen.

Der neue Speichersee Ischlag am Dienstag am Männlichen, eingebettet in die frisch verschneite Winterlandschaft.
Der neue Speichersee Ischlag am Dienstag am Männlichen, eingebettet in die frisch verschneite Winterlandschaft.
Ferdinand Waespe

«Ab heute kann das Männlichengebiet Schneesicherheit garantieren», erklärte gestern stolz der VR-Präsident der Gondelbahn Grindelwald-Männlichen AG (GGM) an der Einweihung des 100'000-Kubikmeter grossen Speichersees Ischlag. Andreas Kaufmann zählte im Beisein von Grossräten und Ingenieuren sowie Vertretern der Gemeinden Grindelwald und Lauterbrunnen, der Bergschaft Itramen und der Männlichenbahnen einige Herausforderungen auf, die die Bauherrschaft und ihre Techniker sowie Finanzfachleute, die Bergschaft und auch die Handwerker zu meistern hatten. Wegen enger Auslegung des Gewässerschutzgesetzes vergingen neun Jahre bis zur Vollendung des Gemeinschaftsprojektes – auf einem Hubel anstatt in einer Geländemulde. Andreas Kaufmann dankte der Wengernalpbahn für den Ausbau ihrer Beschneiungsanlagen zur Stärkung der Region und bezeichnete die eigene Anlage als Grundlage für das nächste grosse Projekt – den Bau einer neuen GGM. Geschäftsführer Daniel Zihlmann wartete mit Zahlen auf und gab den aktuellen Seeinhalt mit 2500 hineingepumpten Kubikmetern Wasser bekannt. Viele Schneeerzeuger in Form von Lanzen stehen schon – die neuen Anlagen sind auf die Wintersaison hin bereit.

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