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Sozialhilfebezügerin aus dem Gürbetal erhält Recht

Weil sie sich gegen ein persönliches Gespräch sträubte, sollte eine Frau aus dem Gürbetal keine Sozialhilfe erhalten. Da man sie nie vor den Konsequenzen gewarnt hatte, hiess das Verwaltungsgericht ihre Beschwerde gut.

Eine sechsfache Mutter aus dem Gürbetal reichte Ende 2009 ein Gesuch um Unterstützung beim Sozialdienst ihrer Wohngemeinde ein. Der Leiter des Sozialdienstes lud die Beschwerdeführerin mehrmals zu einem persönlichen Gespräch ein. Diese weigerte sich aber in der Meinung, ein persönliches Erscheinen sei nicht nötig. Schliesslich beurteilte der Sozialdienst das Gesuch abschlägig – einerseits wegen der fehlenden Gesprächsbereitschaft und andererseits, weil nicht alle erforderlichen Unterlagen vorlagen. Im Februar 2010 wiederholte sich das Ganze.

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