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Spannende Einblicke in Oberländer Höhlen

Im Rahmen der ersten «nationalen Tage der Höhlenforschung» berichteten Christoph Seiler und Christian Lüthi am Freitag in Matten von ihrer Arbeit in Oberländer Höhlen.

Christoph Seiler und Christian Lüthi von der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung, Sektion Interlaken (SGHI), machten allein schon mit der Karte von den grossen Höhlensystemen der Region, die sie für ihren Vortrag ins Moos-Schulhaus mitgebracht hatten, die sportliche Herausforderung der Höhlenforschung deutlich: Mit seinen bisher 157 Kilometern vermessenen Gängen ist das Höhlensystem Siebenhengste-Hohgant das zweitlängste der Schweiz, und seine Höhendifferenz von 1340 Metern bewältigen auch trainierte Leute nicht mit den Strickleitern, die den ersten Höhlenforschern zur Verfügung standen.

«Es ist denn auch kein Zufall, dass weite Strecken erst in den letzten 50 Jahren vermessen wurden», sagte Lüthi. Denn erst die moderne Seiltechnik ermöglichte die Überwindung der tiefen Schächte im Innern der Erde, und Neuerungen wie Lasertechnik und Taschencomputer erleichterten das Kartieren der unterirdischen Labyrinthe. So sind heute zwar viele, aber längst nicht alle Höhlenforscher Geologen: SGHI-Präsident Christoph Seiler ist angehender Elektroingenieur, und Christian Lüthi brachte aus dem SAC Seiltechnikerfahrung mit.

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