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Statt «Stockhorn-Piercing» bloss ein Balkon in der Wand?

Das «an sich gut gestaltete Projekt» beeinträchtige die Landschaft als «technischer Fremdkörper». Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission. Eine kleinere, balkonartige Plattform am Stockhorn würde sie dagegen als hinnehmbare Beeinträchtigung einstufen.

Wird nicht realisiert: Der Stahlsteg wird von der Natur- und Heimatschutzkommission als technischer Fremdkörper taxiert.
Wird nicht realisiert: Der Stahlsteg wird von der Natur- und Heimatschutzkommission als technischer Fremdkörper taxiert.
Bildmontage zvg/Stockhornbahn

Klein – aber spektakulär – hätte die ringförmige Plattform an der Nordwand des Stockhorngipfels werden sollen. Doch die einem Piercing ähnelnde Plattform mit einem Aussendurchmesser von 13 Metern darf nicht realisiert werden. Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (Enhk) hält in ihrem Gutachten fest, dass bauliche Eingriffe im alpinen Raum grundsätzlich heikel seien. Die geplante Plattform sei zwar von Oberstocken aus (oder von weiter weg) kaum zu sehen, sie wäre jedoch aus dem Gebiet Walalpgrat/ Baachegg als technischer Fremdkörper sichtbar. «Deshalb würde das an sich gut gestaltete Projekt die Landschaft beeinträchtigen. Eine kleinere Aussichtsplattform würde die Kommission dagegen als hinnehmbare Beeinträchtigung einstufen.»

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