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Stehen die Bahnen für immer still?

Bei den Grimmialpbahnen sieht es zappenduster aus. Die Genossenschaft, welche sie betreibt, ist zahlungsunfähig. Als erste Konsequenz verzichten die Verantwortlichen nun auf den Sommer- und Herbstbetrieb. Ob die Bahn je wieder fährt, ist derzeit mehr als ungewiss.

Die Meldung, dass die Genossenschaft Grimmialpbahnen nicht mehr zahlungsfähig ist, kommt nicht überraschend. Immer wieder befand sich die Genossenschaft in den letzten Jahren in Geldnöten. Doch nun ist es nicht mehr fünf vor zwölf, es ist bereits fünf nach zwölf. «Wir sind nicht mehr zahlungsfähig», sagt Verwaltungsratspräsident Peter Knutti kurz und knapp. Im letzten Winter konnten die Bahnen nur während zweimal rund zehn Tagen den Betrieb aufnehmen. Neben dem kargen Schneefall kam für die Verantwortlichen erschwerend hinzu, dass sie nur den untersten Teil der Pisten künstlich beschneien können. «Insgesamt war unser Einsatz ein Nullsummenspiel», sagt Knutti. Die Einnahmen hätten knapp die Ausgaben für die jeweilige Pistenpräparation und die Vorbereitungsarbeiten bei der Bahn gedeckt.

«Kaum mehr zu retten»

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