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Strenger Winter half den Gletschern kaum

Trotz viel Schnee und vielen Eistagen registrierten die Naturwissenschaftler in der Messperiode 2012/2013 erneut eine überdurchschnittliche Gletscherschmelze.

Der Untere Grindelwaldgletscher kollabiert langsam, aber sicher:  In diesem Bereich bildete sich in den letzten Jahren ein gigantischer Toteisriegel, der sich allmählich vom oberen Teil des Gletschers abtrennte.
Der Untere Grindelwaldgletscher kollabiert langsam, aber sicher: In diesem Bereich bildete sich in den letzten Jahren ein gigantischer Toteisriegel, der sich allmählich vom oberen Teil des Gletschers abtrennte.
Bruno Petroni
Der Obere Grindelwaldgletscher  verlor im August 2013 an der Steilstufe beim Beesibärgli (Mitte, oben) den Kontakt zur Zunge. Entstanden ist ein rund 1850 Meter langer Toteisriegel in der Gletscherschlucht.
Der Obere Grindelwaldgletscher verlor im August 2013 an der Steilstufe beim Beesibärgli (Mitte, oben) den Kontakt zur Zunge. Entstanden ist ein rund 1850 Meter langer Toteisriegel in der Gletscherschlucht.
Bruno Petroni
Die Zunge des Gamchigletschers ist derart zerklüftet, dass  der Wanderweg jetzt über Leitern geführt werden muss.
Die Zunge des Gamchigletschers ist derart zerklüftet, dass der Wanderweg jetzt über Leitern geführt werden muss.
Yvonne Schmoker
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Die Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze* beschreibt das Messjahr wie folgt: «Ganz im Gegensatz zum diesjährigen Winter war der Winter vor einem Jahr vor allem in den westlichen Alpen schneereich. Auch im Mittelland schien damals der Winter nicht enden zu wollen: Es gab unzählige kalte und trübe Tage und Schnee noch bis nach Ostern. Bereits im Oktober 2012 brachten zwei Wintereinbrüche Schneefälle bis in tiefe Lagen.

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