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Studie sieht neue Oberländer Standorte für Steinbrüche vor

Hartgestein ist für den Bau von Bahn und Strassen unverzichtbar. Doch der Abbau bedingt Eingriffe in die Landschaft. Eine Studie des Bundes hat 34 Gebiete für die Gewinnung von Hartgestein evaluiert. Geeignete Gebiete könnten demnach Kandersteg und Unterseen, Matten und Wilderswil sein.

Der Wimmiser Steinbruch Port am Fusse der Simmenfluh ist direkt an der Simmentalstrasse gelegen.
Der Wimmiser Steinbruch Port am Fusse der Simmenfluh ist direkt an der Simmentalstrasse gelegen.
Peter Rothacher

Für die Erstellung von Bahntrassees und Strassen sind grosse Mengen an sogenannten Hartgesteinen nötig. Der Abbau seht jedoch häufig im Konflikt mit dem Landschaftsschutz. Um die gegensätzlichen Interessen zu wahren, wurde auf Bundesebene und unter der Federführung des Verbandes schweizerischer Hartsteinbrüche eine Studie gemacht. In dieser wurden nach geologischen, ökonomischen und ökologischen Kriterien 34 Gebiete ausserhalb des Inventars der Landschaftszonen nationaler Bedeutung (BLN) evaluiert. Ziel der Machbarkeitsstudie war die Beantwortung der Frage, ob sich die untersuchten Gebiete für Hartsteinbrüche eignen. Die Studie soll aufzeigen, ob es zu den bereits bestehenden Hartsteinbrüchen Alternativen gibt. Anstoss dafür war auch ein Bundesgerichtsentscheid, der eine überkantonale Planung verlangt. Der eigentliche Entscheid für einen Steinbruch liegt beim Kanton.

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