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Tempo 30 von Thun bis Gunten

Ab heute gilt auch in Oberhofen und Hilterfingen ein neues Verkehrsregime: Die Gemeinden führen gemeinsam Tempo 30 ein. Die neue Geschwindigkeitsbegrenzung gilt für alle Verkehrsachsen ausser der Staatsstrasse.

Thun kennt auf den Quartierstrassen bereits seit einiger Zeit Tempo-30-Zonen. Nun führen auch Hilterfingen und Oberhofen und teilweise Sigriswil (Gebiete Stadel und Oertli) das Verkehrsregime ein, welches zur Beruhigung auf den Strassen führen und letztlich mithelfen soll, Unfälle zu verhindern. Ausgenommen von der neuen Regelung, welche ab heute gilt, ist die Staatsstrasse. Dort bleiben die Geschwindkeitsbegrenzungen, wie sie sind.

Von Thun bis Gunten

Das neue Verkehrsregime führt dazu, dass von Thun bis Gunten eine durchgehende Tempo-30-Zone besteht. «Das ist etwas Aussergewöhnliches», sagt Albert Clavadetscher vom Büro Rundum mobil, welches die Gemeinden bei der Planung und Umsetzung tatkräftig unterstützt hat. Die Initialzündung erfolgte in Oberhofen. «Bereits 2005 reichte der Elternrat einen Vorstoss ein», erinnert sich Gemeindepräsident Manfred Ammann (BDP). «Die Idee, grossflächig Tempo 30 einzuführen, hatte auch Gegner.» Eine Arbeitsgruppe mit Eltern, Gewerbevertretern und Mitgliedern des Gemeinderates erarbeitete daraufhin unter der Leitung des Büros Rundum mobil einen Vorschlag. Schliesslich segnete der Oberhofner Gemeinderat das Vorhaben im September 2006 ab.

Hilterfingen sprang auf

Die Bestrebungen in der Nachbargemeinde blieben in Hilterfingen nicht unbemerkt.«Wir haben die Sache genau beobachtet», sagt Hilterfingens Gemeinderätin Susann Schläppi (SP) «und die Planungen dann auch an die Hand genommen». Im Dezember 2007 stimmte der Souverän an der Gemeindeversammlung der Einführung einer Tempo-30-Zone zu. Daraufhin wurden die Arbeiten in Hilterfingen und Oberhofen aufeinander abgestimmt, so dass die Einführung nun gleichzeitig erfolgen kann. «Oberhofen war uns eine grosse Hilfe», sagt Susann Schläppi weiter.

«Es braucht Kontrollen!»

In den letzten Wochen wurden nun die Signalisationen angebracht sowie die baulichen Massnahmen wie Strassenverengungen umgesetzt. Den Gemeinden entstanden dadurch Kosten in der Höhe von 176'000 Franken (Hilterfingen) respektive 130000 Franken (Oberhofen). «Dank der Zusammenarbeit der Gemeinden konnten Kosten gespart werden», sagt Gerry Schuster vom Büro Rundum mobil. Die Bevölkerung ist unter anderem mit einer Plakataktion auf die neue Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam gemacht worden. «Dies alleine reicht aber nicht», sagt Schuster. «Es wird regelmässige Kontrollen brauchen!»

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