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Thun nimmt sein neues Kultur- und Kongresszentrum in Betrieb

Nach knapp zweijähriger Bauzeit kann die Stadt Thun ihr neues Kultur- und Kongresszentrum in Betrieb nehmen.

So sieht der Neubau aus.
So sieht der Neubau aus.
zvg

Das Eröffnungsfest für das 24 Millionen Franken teure KKThun steigt am übernächsten Samstag (9. April). Bereits am Mittwoch konnten die Medien einen Augenschein nehmen. Stadtpräsident Raphael Lanz bezeichnete das KKThun dabei als «grossen Schritt für Thun als Kultur- und Wirtschaftsstandort».

Das Zentrum fülle eine Angebotslücke zwischen dem neuen Fussballstadion, das im Sommer eröffnet wird, dem Messestandort Thun- Expo und dem Kleintheater Alte Oele, sagte Lanz gemäss Presseunterlagen.

Das Volk hatte 2007 für die Erweiterung des Schadausaales einen Baukredit von 19 Millionen Franken genehmigt. Später bewilligte der Gemeinderat die aufgelaufene Bauteuerung, und das Parlament sprach Zusatzkredite für eine Klimaanlage, zusätzliche Bühnentechnik und ein Barrierensystem für das unterirdische Parking.

Das neue KKThun verfügt über zwei Säle. Der komplett erneuerte Schadausaal verfügt über 740 Sitzplätze, der neue Lachensaal kann 500 Menschen aufnehmen. Verbunden sind die beiden Räume mit einem grosszügigen Foyer.

Theater, Konzerte, Kongresse

Die Behörden sind überzeugt, dass die Stadt dank dem KKThun nun national und überregional vielfältige Anlässe akquirieren könne - «vom hochstehenden Theater-Gastspiel über Konzerte bis hin zu Kongressen und Messen».

Den lokalen Vereinen werde im Lachensaal zudem ein zeitgemässer Ersatz für den Bärensaal geboten. Die Mietpreise sollen dabei moderat gehalten werden.

Das ändert aber nichts daran, dass die Stadt insgesamt einen möglichst hohen Kostendeckungsgrad erwartet, wie Stadtpräsident Lanz vor den Medien betonte. Als Betreiberin ist dafür die KKThun AG verantwortlich, die sich mit sechs Personen um den Betrieb und die Vermarktung kümmert.

Ohne Swiss Economic Forum

Mit den Investitionen ins KKThun wollte die Stadt sicherstellen, dass wichtige Veranstaltungen wie das Swiss Economic Forum oder die Künstlerbörse in Thun gehalten werden können. Im Fall des Swiss Economic Forum ist das allerdings nicht gelungen: Das SEF beschloss vergangenen Sommer den definitiven Umzug nach Interlaken.

SDA/tan

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