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Touristiker werben für ein Ja zu Mühleberg

Prominente Berner Oberländer Touristiker machen sich stark für ein Atomkraftwerk in Mühleberg. Ihr Hauptargument: Wenn die Versorgung mit Strom nicht gesichert sei, litten der Tourismus und die Wirtschaft massiv.

Patric Spahni

Der Auftritt war massiert: Im Thuner Hotel Freienhof sassen der Schönrieder Hotelier und Ex-Skirennfahrer Bruno Kernen, Gstaads Tourismusdirektor Roger Seifritz, sein Interlakner Kollege Stefan Otz sowie Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen und damit der grössten Oberländer Tourismusmaschine. Angekündigt, aber im letzten Moment abgemeldet war zudem der Kandersteger Hotelier und Präsident des Wirteverbandes Gastrobern Casimir Platzer. «Wir sitzen nicht hier, weil wir Atomstrom sexy finden», sagte Urs Kessler, «aber es gibt keine valable Alternative.» Deshalb, so die Botschaft, sei bei der kantonalen Abstimmung vom 13.Februar ein Grundsatz-Ja zum Ausbau des Atomkraftwerks Mühleberg, «vonnöten». Zumal die Abstimmung im Kanton Bern Signalwirkung für die ganze Schweiz haben werde.

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