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Trauben vor Hagel und Vögel schützen

Ab nächster Woche pfeifen im Rebberg wieder falsche Vögel, um die richtigen vom Traubenklauen abzuhalten. Bei den Vogelschutzmassnahmen gehen die Verantwortlichen so rücksichtsvoll wie möglich vor.

Sie gehen gegen die Trauben fressenden Vögel vor (von links): Rebmeister Marco Patriarca, RGS-Geschäftsführerin Ursula Irion und Polizeiinspektor Renato Heiniger: «Raubvogelstimmen von diesem Pfosten aus halten ab nächster Woche gefiederte Diebe vom Naschen ab.»
Sie gehen gegen die Trauben fressenden Vögel vor (von links): Rebmeister Marco Patriarca, RGS-Geschäftsführerin Ursula Irion und Polizeiinspektor Renato Heiniger: «Raubvogelstimmen von diesem Pfosten aus halten ab nächster Woche gefiederte Diebe vom Naschen ab.»
Guido Lauper

«Der Farbumschlag von Grün zu Rot hat soeben begonnen», begründet Rebmeister Marco Patriarca die Vorbereitung zu den Vogelschutzmassnahmen mit täuschend echten, künstlichen Raubvogelstimmen. Diese halten nach Aussagen von Fachleuten die gefiederten Räuber nachweislich vom Naschen ab.

Weil mit den neuen Massnahmen auch die Anwohner tangiert sind, lud die Rebbaugenossenschaft (RGS) diese als Zeichen der Rücksichtnahme zum Apéro mit gemeinsamem Bräteln ein. Und informierte diese. «Mit den Standvögeln wie Spatzen und Amseln teilen wir einen Teil der Trauben gutmütig», sagt Geschäftsführerin und Kellermeistern Ursula Irion beim Apéro im Rebberg, «doch bei den Staren, die später in kurzer Zeit ganze Parzellen leerfressen, bevor sie über die Alpen davonziehen, hört der Spass auf!»

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