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Umweltverbände ziehen Einsprachen gegen Aussichtsplattform zurück

Diverse Umweltverbände haben ihre Einsprachen gegen die geplante Aussichtsplattform auf dem Stockhorn zurückgezogen. Grund dafür ist die Redimensionierung des Projekts.

Gegen den «Nasenring» im Stockhorn regte sich Widerstand.
Gegen den «Nasenring» im Stockhorn regte sich Widerstand.
zvg

Ursprünglich wäre eine ringförmige Aussichtsplattform in der markanten Nordwand des Stockhorns geplant gewesen, im Volksmund «Nasenring» genannt.

Damit hätte die Stockhornbahn die beiden bestehenden Aussichtsfenster in der fast senkrechten Nordwand verbinden wollen. Das Publikum hätte es sich auf dem Steg hunderte Meter über dem gähnenden Abgrund gruseln lassen können.

Gegen den «Nasenring» regte sich aber Widerstand. Verschiedene Umweltverbände erhoben Einsprache. Als auch die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) Bedenken anmeldete, gingen die Projektverantwortlichen nochmals über die Bücher.

Aussichtsbalkon statt «Nasenring»

Statt des «Nasenrings» soll nun ein drei mal drei Meter grosser Aussichtsbalkon erstellt werden. Diesem Vorhaben erteilte die ENHK ihren Segen, wie sie im vergangenen Dezember mitteilte.

Nun ziehen auch die Umweltverbände mountain wilderness Schweiz, pro natura Bern und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz ihre Einsprachen zurück, wie die Organisationen am Montag mitteilten.

Die Umweltverbände kritisieren aber nach wie vor die Tendenz, naturnahe Landschaften immer mehr mit Spektakel versprechender touristischer Infrastruktur zu verbauen.

SDA/met

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