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Verkaufen Taxi-Fahrer in Interlaken Drogen?

Drogendelikte, Alkoholverkauf, Fahren ohne Bewilligung. Einige Fahrer kritisieren die schwarzen Schafe und die Behörden, die ihrer Ansicht nach zu wenig gegen Missstände tun.

«Wir wollen keinen Krieg mit der Gemeinde oder den anderen Unternehmen, aber die paar schwarzen Schafe bringen die ganze Branche in Verruf», erklärt ein Interlakner Taxifahrer, der anonym bleiben möchte (Name der Redaktion bekannt), stellvertretend für seine Kollegen. Der Fahrer hat vor allem die Nachtschichten einer der fünf Taxi-Firmen mit 24-Stunden-Betrieb auf dem Bödeli im Blick. Er berichtet davon, dass Fahrer Zigaretten, Alkohol und Drogen an Fahrgäste verkauft hätten. Aktuell sei ein Fahrer aufgeflogen, der zwei Jahre ohne die notwendige Taxi-Betriebsbewilligung gefahren sei.

«Warum wurde so lange nichts unternommen?», richtet der Taxifahrer seine Kritik an die Sicherheitskommission der Gemeinde. Schliesslich sei der betreffende Fahrer den Behörden bekannt gewesen. Dessen Gesuch um eine Taxilizenz hätte die Sicherheitskommission aufgrund eines Eintrags im Strafregister-Auszug abgelehnt.

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