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Videoüberwachung abgelehnt

Vier parlamentarische Vorstösse zur Sicherheit auf Interlakens Strassen wurden im Grossen Gemeinderat GGR Interlaken behandelt oder neu eingereicht. Abgelehnt wurde ein Videoüberwachungsversuch in Interlaken.

Das Zentrum von Interlaken vom Hotel Metropole aus gesehen: Hier werden auch in nächster Zeit keine Videoüberwachungen durchgeführt, um gegen Vandalismus und anderes zu kämpfen.
Das Zentrum von Interlaken vom Hotel Metropole aus gesehen: Hier werden auch in nächster Zeit keine Videoüberwachungen durchgeführt, um gegen Vandalismus und anderes zu kämpfen.
zvg

«Der Gemeinderat wird aufgefordert, abzuklären, wo und wie in den problematischen Zonen in Interlaken eine Videoüberwachung sinnvoll ist», forderte Heinz Burkhard (SVP) in seinem Postulat von Ende 2009. Zudem solle die Gemeinde mindestens an einem Ort ein Pilotprojekt durchführen.

«Nach dem Polizeigesetz kann eine Gemeinde mit Zustimmung der Kantonspolizei Videoüberwachungsgeräte einsetzen, um Straftaten zu verhindern oder aufzuklären», antwortete der zuständige Gemeinderat Daniel Beutler am Dienstag. Interlaken habe aber keine Probleme mit Kriminalität, sondern mit Littering und Nachtruhestörung. «Dagegen gibt es geeignetere Massnahmen als Video-überwachung», sagte Beutler und verwies auf Verbesserungen, die in Zusammenarbeit von Bauamt und Ordnungsdienst der Gemeinde mit der Polizei und der Jugendarbeit schon erreicht worden seien.

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