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Werber preschen in Grauzonen vor

Bis zu den Eidgenössischen Nationalrats- und Ständeratswahlen dauert es noch gut einen Monat. In der Region Thun ist das Wahlkampffieber bereits ausgebrochen. Neben gesetzlichen Grenzen gibt es für die Werber auch Grauzonen.

Drei Wahlplakate direkt am Strassenrand: Diese Serie steht an einer Kurve zwischen dem Emberg und Unterlangenegg.
Drei Wahlplakate direkt am Strassenrand: Diese Serie steht an einer Kurve zwischen dem Emberg und Unterlangenegg.
Patric Spahni

Ein Gesicht mit einem freundlichen Lächeln weckt beim einen Sympathien – die seriöse Miene mit dem Workaholic-Ausdruck beim anderen. Derzeit sieht man sie überall auf Plakaten, die kantonalen Politgrössen und jene, die es noch werden wollen. Im Vorfeld der Eidgenössischen Nationalrats- und Ständeratswahlen am 23.Oktober gehen die Propagandisten der Parteien in die Offensive: In den ländlichen Orten stehen teilweise ganze Anhängerwagen auf Feldern, die voll sind mit Plakaten. Manch treuer Wähler – stets darauf bedacht, für seinen Favoriten die Werbetrommel zu rühren – verschont nicht einmal den Balkon seines Hauses von Werbung. Die Fantasie der Infizierten des Wahlfiebers scheint auch diesmal keine Grenzen zu kennen. Was hingegen Grenzen hat, ist das Gesetz.

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