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Zentrumsfunktion von Thun soll gestärkt werden

Der Thuner Gemeinderat hat eine Strategie zur Stadtentwicklung für die nächsten 15 Jahre erarbeitet. Diese wurde am Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Strategie Stadtentwicklung legt ein starkes Gewicht auf das Schaffen guter Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Thun.

Der Stadt Thun fehle jedoch die Finanzkraft, um alle städtischen Aufgaben zu erfüllen, teilte Ursula Haller mit. Partnerschaften seien daher immer wichtiger.

10 Schlüsselaufgaben bilden den Kern

Der Gemeinderat hat die Stadtentwicklung in 10 Schlüsselaufgaben gegliedert. Es handelt sich dabei um: 1. Die Verbesserung der städtischen Finanzen 2. Die aktive Verbesserung der Position der Stadt Thun im kantonalen und nationalen Umfeld 3. Bodenpolitik als wichtiges Instrument zur Initiierung und Beschleunigung des Stadtentwicklungsprozesses 4. Gezielte Erneuerung und Erweiterung des Wohnungsangebots 5. Erhaltung und Weiterentwicklung einer attraktiven, lebendigen Altstadt 6. Bypass Nord als übergeordnetes Grossprojekt mit namhafter Fremdfinanzierung, welches Synergien für die Verkehrsplanung erzeugt 7. ESP Thun Nord/Steffisburg als bedeutendes Areal für eine intensive wirtschaftliche Entwicklung mit hohem Nutzungspotential 8. Areal Grabengut mit hohem Nutzungspotential. Erfordert die Klärung der Eisbahn-Zukunft 9. Areal Rosenau-Scherzligen als bedeutendes Areal der Innenentwicklung mit hohem Nutzungspotential 10. Areal Bahnhof West als bedeutendes Areal der Innenentwicklung mit hohem Nutzungspotential

Attraktives Wohnen fördern

Die Stadt Thun will attraktives Wohnen fördern und die Erreichbarkeit der Altstadt im Allgemeinen verbessern. Auch die Kunsteisbahn soll an einen neuen Standort verlegt werden. Auch auf das Quartier Bahnhof-West wird ein Hauptaugenmerk gelegt, es soll verdichtet werden.

Die Stadt wolle zudem Land kaufen um diese an innovative und leistungsstarke Unternehmen abzugeben, teilte Baudirektorin Jolanda Moser mit. Ein Beispiel dafür sei die Blüemlimatte, dort werde attraktives Wohngebiet geboten.

Strategie ist kein Wundermittel

Früher nahm man Thun nur als Militärstadt wahr, sagte Stadtpräsident Ueli von Allmen. Thun habe auch nicht die Steuerkraft der anderen Grossstädte im Kanton und sei auch nicht das Ziel von grösseren Unternehmen.

Thun als Zentrum von kantonaler Bedeutung solle aber gestärkt werden. Daher sein eine Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden wichtig. Die Strategie zur Stadtentwicklung sei zwar kein Wundermittelt, solle die Kräfte aber konzentrieren. Die Stadt wolle mit der Strategie ihre Zukunft bestimmen und nicht nur darauf reagieren.

Klare Schwerpunkte für die Gemeinderäte

Die Gemeinderäte müssen sich nun innerhalb von ihren Dossiers an der Strategie orientieren und wissen in welchem Bereich sie ihre Mittel konzentrieren müssen, sagte Ratssekretär Marius Mauron. Die einzelnen Projekte werden nur in einen Gesamtzusammenhang gestellt.

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