Zum Hauptinhalt springen

Zivilschützer sammeln Informationen über Wohnungen

In Thun sind ab nächster Woche Zivilschützer unterwegs, um in Mehrfamilienhäusern fehlende Informationen für die Volkszählung zu erhalten. Zu zweit werden sie in Korridoren einzelner Wohnblöcke auftauchen und Notizen machen.

Dies sei aber kein Grund zur Beunruhigung, teilte die Stadt Thun am Donnerstag mit. Die Zivilschützer sammeln nicht persönliche Daten, sondern einfache Informationen darüber, welche Personen oder Familien in welcher Wohnung zuhause sind.

«Von den über 43'000 Einwohnern in Thun haben wir knapp 3000 nicht genau zuordnen können», sagte Karin Ochsenbein, stellvertretende Abteilungsleiterin Sicherheit, auf Anfrage. Das neue Verfahren der jährlichen Volkszählung verpflichte aber auch die Stadt Thun, Informationen zum genauen Wohnort aller Einwohner zu liefern.

Demnach müssen bei den Einwohnern die Lage der Wohnung respektive das Stockwerk und die Anzahl Zimmer erhoben werden. Etwa acht Zivilschützer werden nun unterwegs sein, um solche Informationen einzuholen. Wohnungen betreten dürfen sie aber nicht.

SDA/mau

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch