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Zur Arztvisite ans Greenfield

In zwei Wochen dröhnt auf dem ehemaligen Militärflugplatz Interlaken Brachiales von Bühne und Boxentürmen: Am achten Greenfield Festival rechnen die Veranstalter mit bis zu 25'000 Rock- und Metalfans. Die Erwartungen wurden gar nach oben korrigiert – auch dank «der besten Band der Welt».

Imposante Kulisse: Am letzten Greenfield Festival tummelten sich Tausende Rockfans vor der Hauptbühne. Das wird bald wieder der Fall sein.
Imposante Kulisse: Am letzten Greenfield Festival tummelten sich Tausende Rockfans vor der Hauptbühne. Das wird bald wieder der Fall sein.
Martin Keller

Auf diese etwas andere Arztvisite wird sich so manche und mancher freuen – und kann das erst noch ausgedehnt ausgiebig tun: Denn Die Ärzte, der Hauptact am Greenfield Festival vom 15. bis 17.Juni, werden als letzte Band die Bühne entern. Die drei Berliner Schnauzen spielen ihren unverkennbaren Punk- und Deutschrock am Sonntagabend von 20.30 bis 22 Uhr. Danach ist Schluss. Ist es reiner Zufall oder doch Kalkül, dass der Headliner erst ganz am Schluss aufspielt? «Das Zusammenstellen des Spielplans ist etwas vom Schwierigsten überhaupt», sagt Aviva Gottheil. Viele Bands seien auf Tournee, so auch das seit 30 Jahren praktizierende Ärzte-Trio: Sechs Tage vor dem Auftritt in Interlaken spielt es ein Konzert im ausverkauften Zürcher Hallenstadion, dann geht es weiter nach Graz, Wien – und eben aufs Bödeli. Gottheil, Presseverantwortliche des führenden Schweizer Rock-Open-Airs, sagt, man habe aber mehrere Headliner, Zugpferde also, verpflichten können. «Es sind über 40 Bands, da hat es für alle Besucher etwas. Wir versuchen, möglichst jeden Geschmack zu bedienen.»

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