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Warmlaufen für den Frauenstreik

Der 1.-Mai-Umzug in Bern stand im Zeichen des Frauenstreiks.

Stefan Schnyder
Demonstranten linker Parteien und Vereinigungen zogen am Mittwochnachmittag durch die Berner Altstadt.
Demonstranten linker Parteien und Vereinigungen zogen am Mittwochnachmittag durch die Berner Altstadt.
Franziska Rothenbühler
Die Grünen-Chefin stellte die Klimadebatte ins Zentrum ihrer Rede.
Die Grünen-Chefin stellte die Klimadebatte ins Zentrum ihrer Rede.
Franziska Rothenbühler
«Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass es ein Parlament für die Herausforderungen der 2020er-Jahre wird», sagte Corrado Pardini.
«Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass es ein Parlament für die Herausforderungen der 2020er-Jahre wird», sagte Corrado Pardini.
Franziska Rothenbühler
Flavia Wasserfallen, Rytz und Pardini waren auch schon bei der Demo mitmarschiert.
Flavia Wasserfallen, Rytz und Pardini waren auch schon bei der Demo mitmarschiert.
Franziska Rothenbühler
Zuvor hatte bereits der Aktivisten und Aktivistinen einen Protestmarsch veranstaltet.
Zuvor hatte bereits der Aktivisten und Aktivistinen einen Protestmarsch veranstaltet.
Jürg Spori
Dieser startete beim Rosengarten, führte über die Nydeggbrücke zum Bahnhof und endete bei der Reitschule.
Dieser startete beim Rosengarten, führte über die Nydeggbrücke zum Bahnhof und endete bei der Reitschule.
Jürg Spori
300 bis 400 Menschen nahmen an der Demo teil.
300 bis 400 Menschen nahmen an der Demo teil.
Jürg Spori
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Die Vorfreude war spürbar: Viele Teilnehmerinnen am Umzug zum Tag der Arbeit in der Stadt Bern trugen ein Transparent mit sich, das auf den Frauenstreik vom 14. Juni hinweis. Der Umzug führte von der Kramgasse zum Bundesplatz. Wie jedes Jahr wurde er abgeschlossen durch mehrere Hundert Teilnehmer aus dem Umfeld der Reitschule. Diese bogen auf dem Bärenplatz zur Reitschule ab, während sich die anderen Teilnehmer auf den Bundesplatz begaben, der sich halbwegs füllte.

SP-Nationalrätin Flavia Wasserfallen rief die Männer auf, am 14. Juni den Frauen die Teilnahme am Frauenstreik möglich zu machen: «Übernehmt an diesem Tag die Dienste und Schichten der Frauen», sagte sie. Der Streik sei nötig, denn es sei höchst ungerecht, dass ein Vermögensverwalter vier Mal mehr verdiene als eine Kita-Mitarbeiterin.

Mächtig ins Feuer redete sich SP-Nationalrat Corrado Pardini. In seiner Ansprache liess der Präsident des kantonalen Gewerkschaftsbundes kein gutes Haar am Kapitalismus und machte ihn für alle Übel der Welt verantwortlich. Deshalb gelte: «Wir können nur kollektiv gegen die Arroganz des Kapitals ankämpfen.»

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