10 Fragen an... Shirley Grimes

Thun

Am Freitag singt Shirley Grimes im Thuner Café Mokka. Ihr Konzert im Herbst 2016 musste abgesagt werden – vier Tage zuvor starb «Mr. Mokka» Pädu Anliker.

Die irische Sängerin Shirley Grimes tritt am Freitag im Thuner Café Mokka auf.

Die irische Sängerin Shirley Grimes tritt am Freitag im Thuner Café Mokka auf.

(Bild: Raphael Moser)

Am 29. Oktober 2016 hätte die in Bern lebende irische Sängerin Shirley Grimes im Thuner Café Mokka auftreten sollen. Vier Tage vorher starb «Mr. Mokka» Pädu Anliker – das Konzert wurde abgesagt. Am Freitag um 20.30 Uhr kehrt Grimes nun zurück, mit dem aktuellen Album «Hold On» im Gepäck. «Pädu ist gegangen, aber das Mokka ist in den Händen von sehr leidenschaftlichen Leuten», sagt Grimes. «Es wird weiterhin blühen und sich entwickeln.» Sie freue sich sehr, wieder auf dieser Bühne zu stehen. Doch zuerst beantwortet die Irin unsere zehn Fragen.

Was sind Ihre grössten Laster?
Cola Zero. Jeden Tag erinnert es mich daran, wie inkonsequent ich bin.

Wer sind die Helden Ihrer Kindheit?
Alle, die singen oder auf einer Bühne performen konnten.

Welche Superkraft hätten Sie gerne?
Ha! Mein Sohn stellte mir vor einer Weile die gleiche Frage. Ich sagte, dass ich gar keine Superkraft wolle. Ich wäre schon glücklich, wenn ich lernen würde, die Kräfte zu nutzen, die ich habe. Mein Sohn hat mir empfohlen, «Druckwellen» zu wählen – so könne ich jede Note, die aus meinem Mund komme, verstärken!

Welches Gesetz würden Sie als Königin erlassen?
Ich würde wohl den grössten Teil der Verfassung ändern, aber zuerst würde ich totale finanzielle Transparenz fordern: Jeder kann sehen, was jeder andere verdient und wie hoch die Produktionskosten jedes Produkts auf dem Markt wirklich sind.

Woran zweifeln Sie?
Dass wir wirklich glücklich sein können, wenn wir nicht das tun, was uns erfüllt.

Wovon werden Sie noch Ihren Enkeln erzählen?
Wie verrückt es ist, ein Elternteil eines ihrer Eltern zu sein.

Was kritisiert Ihre Mutter an Ihnen?
Meine Mutter kritisiert mich nie, was nicht zwingend etwas Gutes ist!

In welchen Star waren Sie als Kind verliebt?
Ich verliebte mich in Meryl Streep, als ich ein junger Teenager war – eine Liebe, die bis zum heutigen Tag gehalten hat.

Als was möchten Sie wiedergeboren werden?
Ich hätte nichts dagegen, es nochmals als Mensch zu versuchen. Falls das nicht geht, will ich ein wilder Bengaltiger sein!

Was bedeutet Thun für Sie?
Das Zuhause einer der ganz wenigen Personen, denen ich wirklich vertraue.

Thuner Tagblatt

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