111 Thuner fragten nach ihrer Geschichte

Thun

Bis Ende März konnten Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen einen Solidaritäts­beitrag beantragen. Anfragen von 111 Personen gelangten zum Stadtarchiv.

Unterlagen voller Geschichten: Stadtarchivarin Anita Egli zieht ein Dossier mit Berichten der Vormundschaftsbehörde aus dem Regal.

(Bild: Patric Spahni)

«Zwar ist die Frist Ende März beim Bundesamt für Justiz für die Gesuche nach Entschädigungen abgelaufen, doch selbstverständlich können Betroffene auch weiterhin bei uns nach ihrer Vergangenheit suchen lassen», sagt Stadtarchivarin Anita Egli und zieht ein rotes Dossier zwischen ungezählten weiteren hervor. «Finden können wir jedoch nur etwas, wenn die Eltern tatsächlich in Thun gewohnt haben und die Akten noch vorhanden sind.»

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