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1400 Personen rückten in Thun ein

Diese Woche beginnt für rund 10 500 Personen die RS. Neu gibt es nur noch zwei RS-Starts pro Jahr. In Thun sind am Montag rund 1400 Personen eingerückt.

Die Ausbildung militärischer Formen beginnt sofort.
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Steve Wenger
Waffenplatzkommandant Hans Jörg Diener.
Waffenplatzkommandant Hans Jörg Diener.
Steve Wenger
Hier geht's lang: Einrückende werden eingewiesen.
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Steve Wenger
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Seit Montag sind insgesamt 1400 Personen auf dem Waffenplatz Thun in der RS – verteilt auf die Standorte Thun, Jassbach, Lyss und Spiez. «Die Erfahrungen aus der Frühjahrsschule sind positiv», heisst es in einer Mitteilung des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zum RS-Start.

Mit der Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee (WEA) absolviert jeder Rekrut wieder ­eine vollständige Grundausbildung, unabhängig davon, ob er anschliessend eine Kaderlaufbahn einschlägt oder die Rekrutenschule als Soldat beendet (wir berichteten). «Das Einrücken verlief reibungslos, erste Tätigkeiten wie Material fassen, Einführungen und Theorien sowie erste Gehversuche im militärischen Alltag prägen den Tagesablauf der ersten Woche», schreibt das VBS weiter.

Gut 1100 Personen in Thun

Die direkt auf dem Waffenplatz Thun basierende Panzerschule 21 (Pz S 21) und die Instandhaltungsschule 43 (Ih S 43) weisen Bestände von 780 respektive 360 Rekruten aus. Darunter sind auch sieben Rekrutinnen und vier weibliche Kader. Im alten Dreistartmodell der Armee XXI lagen die Bestände bei etwa 700 für die Pz S 21 und 200 für die Ih S 43.

«Aufgrund der Sanierung der Mannschaftskaserne 1 reduzierte sich die Kapazität des Waffenplatzes um 400 Betten, was dazu führte, dass seit Beginn der Bauarbeiten immer wieder Rekrutenkompanien ausgelagert werden mussten», schreibt das VBS weiter. Zusammen mit der Projekt- und der Bauleitung gehe das Waffenplatzkommando davon aus, dass die Terminplanung mit dem Abschluss der Sanierung ­Ende 2020 eingehalten wird.

Aktuell belegt die Panzerkompanie der Pz S 21 Zivilschutzanlagen in Steffisburg. Die Ih S 43 ist mit einer Kompanie in der Zivilschutzanlage Allmendingen einquartiert.

Kommandos fusioniert

Auf dem Waffenplatz Thun kam es im Rahmen der Umsetzung der WEA auch zur Zusammenlegung von zwei Kommandos. So wurde der Waffenplatz Thun mit dem Mechanisierten Ausbildungszentrum (MAZ) zusammengeführt. Im MAZ sind alle Ausbildungsmittel vereint, die eine umfassende Ausbildung von Truppen und Stäben mit ihren Kommandanten erlauben. Dabei reicht die Palette der Mittel vom einfachen Modell über Funkge­räte- und Waffenbedienungssäle bis hin zu den hochkomplexen Schiess- und Fahrsimulatoren und dem Taktiksimulator. «Alle diese Mittel dienen dazu, die Ausbildung entlang der Kriterien Effektivität, Effizienz und Ökologie zu maximieren», heisst es in der VBS-Mitteilung.

Somit werden im Kommando Waffenplatz Thun / Mechanisiertes Ausbildungszentrum (Kdo Wpl Thun /MAZ) sämtliche Unterkünfte, Infrastrukturen, Simulatoren, Ausbildungs- und Schiessplätze von der Offizierskaserne bis zum Uebeschisee verwaltet und bewirtschaftet. Das Waffenplatzkommando hat seinen Standort ins Gebäude Q des Polygonareals verlegt.

maz/pd

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