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Aarefälle: Unfreiwillig geschaffene Energiequelle

Thun

Wo die Energie Thun AG heute das Gefälle der Aare für die Stromproduktion nutzt, tobten einst wilde Wasserfälle – unfreiwillig von Menschenhand geschaffen.

Wild rauschte die Aare bei den Aarefällen über den Blocksteindamm abwärts.<br><i>(Bilder: Archiv Energie Thun AG)</i>

Wild rauschte die Aare bei den Aarefällen über den Blocksteindamm abwärts.
(Bilder: Archiv Energie Thun AG)

(Bild: zvg)

Marco Zysset@zyssetli

Wo heute die Aare hinter dem Wehr des Aarewerks in der Regel ruhig daliegt und zum entspannten Bad im Schwäbis lockt, war sie bis zum Bau des Stauwehrs im Jahr 1962 ein reissender Fluss. «Dass man – wie heute – im Widerwasser das Ufer entlang flussaufwärts treiben konnte, war undenkbar», schrieb der frühere Thuner Stadtplaner Guntram Knauer 2015 in einem historischen Artikel im Thuner Tagblatt. «In der äusseren Aare badete niemand; das war strengstens verboten. Von der Bahnhofbrücke aus quer durch die Stadt schwimmen konnte man erst nach der Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks.»

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