Die Tunnelumfahrung läuft nach Plan

Genau seit einem Monat führt die A6 in Richtung Berner Oberland temporär über die Allmend. Die Bauarbeiten im Allmendtunnel sind angelaufen – und die Tunnelumfahrung funktioniert bislang ohne Staus.

Die Baustelle Allmendtunnel auf der A6.

Die Baustelle Allmendtunnel auf der A6. Bild: Patric Spahni

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«Es läuft alles nach Plan», sagte gestern Mark Siegenthaler, Informationsbeauftragter beim Bundesamt für Strassen (Astra). Angesprochen war damit der heute vor einem Monat in Betrieb genommene Verkehrskorridor. Seither führt die A6 in Richtung Spiez oberirdisch über die Thuner Allmend und nicht durch den Allmendtunnel. Bis Ende 2020 werden die beiden Tunnelröhren saniert.

«Die Bauarbeiten sind im Gange», so Siegenthaler weiter. So seien im Tunnel zum Beispiel die ersten Rückbauarbeiten gut vorangekommen. Auch die oberirdische Tunnelumfahrung habe sich bislang bewährt. «Der Verkehr fliesst wie gewünscht. Es gab bisher keine Staus oder andere Zwischenfälle», zog Siegenthaler eine erste Zwischenbilanz. Einzig der Wintereinbruch und der damit verbundene Winterdienst habe den provisorischen Bodenmarkierun-gen ein wenig zugesetzt. Diese müssen nun teilweise bei trockener Witterung nachgebessert werden.

Der Stromausfall in Teilen von Thun in den frühen Morgenstunden des letzten Samstags sei auf erwärmte Teile in der Baustrominstallation der Tunnelbaustelle zurückzuführen. Laut Christian Schneider, Leiter Technik Energie Thun AG, hätten der kräftige Schneefall und die starke Feuchtigkeit verbunden mit der Baustellenumgebung zum Stromausfall geführt.

Rund 90 Minuten und mehr ohne Strom waren am Samstag in der Früh Allmendingen, Lerchenfeld, Neufeld sowie Teile des Westquartiers. Der Schaden an den Anlagen sei behoben. «Es waren unglückliche Umstände», hielt Schneider fest. (Berner Oberländer)

Erstellt: 13.12.2017, 19:54 Uhr

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Der Autobahnanschluss bei Rubigen ist noch immer eine Baustelle. Dabei hätten die Arbeiten für die Umgestaltung im November beendet werden sollen. Unter anderem der frühe Wintereinbruch habe für Verzögerungen gesorgt, sagt Astra-Sprecher Mark Siegenthaler.

Deshalb könnten die letzten Arbeiten wie der Einbau des Deckbelags erst im Frühling getätigt werden. Dann werde auch die neue Lichtsignalanlage installiert, die den Verkehr besser steuere. Der Anschluss sei aber betriebsfähig und funktioniere gut. «Wir haben keine Staus mehr.» rei

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