Thun

Gfeller ist neuer Kommandant

ThunRoland Gfeller heisst der neue Kommandant Schutz und Rettung der Feuerwehr Thun. Am Montag erfolgte die Stabübergabe.

Der neue Kommandant Schutz und Rettung, Roland Gfeller (2.v.l.), flankiert von (v.l.)  Peter Siegenthaler, Hansrudolf Gerber und Reto Keller.

Der neue Kommandant Schutz und Rettung, Roland Gfeller (2.v.l.), flankiert von (v.l.) Peter Siegenthaler, Hansrudolf Gerber und Reto Keller. Bild: Hans Kopp

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Per Ende November des letzten Jahres stellte Martin Schmid sein Amt als Kommandant Schutz und Rettung zur Ver­fügung. Unterschiedliche Auffassungen über die künftige Führung der Feuerwehr gaben den Ausschlag, war damals von der Stadt zu erfahren. Seit dem 1. Dezember 2016 führte Alt-Gemeinderat, Grossrat und GIB-Direktor Hansrudolf Gerber das Kommando Schutz und Rettung ad interim.

«Nach einem umfassenden Bewerbungsverfahren bestimmte der Gemeinderat den 49-jährigen Roland Gfeller als neuen vollamtlichen Kommandanten von Schutz und Rettung Thun», heisst es in einer Mitteilung der städtischen Direktion Sicherheit und Soziales.

Vor seinem Amtsantritt war der Gewählte als Leiter Fachbereich Einsatz und Ausbildung bei der Gebäudeversicherung des Kantons Bern tätig. Er verfüge über einen reichen Ausbildungs- und Erfahrungsschatz, heisst es weiter. So war er selbstständiger Gewerbetreibender, Feuerwehrkommandant und stellvertretender Bereichsleiter Katastrophen- und Zivilschutz. Im Weiteren ist er als Ausbildner tätig.

«Wir-Gefühl ist wichtig»

Am Montag erfolgte im Beisein von Gemeinderat Peter Siegenthaler (SP), Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales, Reto Keller, Abteilungsleiter Sicherheit, und von Kaderleuten der Feuerwehr Thun die Stabübergabe. «Das ist der Abschluss einer schwierigen Phase», sagte Siegenthaler – dies wohl in Anspielung auf den Abgang des früheren Kommandanten.

Er dankte Hansrudolf Gerber für sein grosses Engagement während der letzten Monate. Siegenthaler betonte nebenbei, dass Thun die grösste Stadt der Schweiz mit einer Milizfeuerwehr sowie einem teilprofessionalisierten Kommando sei. Ob dies noch länger so bleiben könne, sei ungewiss.

Trotz Digitalisierung wolle er die zwischenmenschlichen Beziehungen pflegen, sagte der neue Kommandant. «Wichtig ist für mich das Wir-Gefühl», lautet sein Credo. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 02.05.2017, 07:54 Uhr

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